Ablaufdiagramme von oben bis unten

In ein paar Wochen begleite ich einen Workshop, in dem diverse Arbeitsabläufe optimiert werden sollen. Das Werkzeug der Wahl ist für derlei Zielsetzungen sicher das Ablaufdiagramm, auch Fließschema oder Flowchart genannt. Hier gibt es verschiedene Varianten. Wenn es um Abläufe geht, bei denen mehrere Personen oder Bereiche beteiligt sind, verwende ich gerne das Deployment Flowchart. Wenn Sie sich mit Ablaufdiagrammen beschäftigen wollen, empfehle ich Ihnen folgende Artikel:

Letzteres auch im Video…


How to Make a Flowchart in Excel — powered by eHow.com

Leider habe ich in Deutsch nichts Vernünftiges gefunden. Vielleicht wissen Sie was.

Die Lebenszyklus eines “Hypes”

Zufall. Heute habe ich einen interessanten Artikel von Rolf Katzenberger gelesen. Neben dem eigentlichen Inhalt fand ich einen Hinweis von Rolf in einem der Kommentare be-merkenswert:

Der aktuelle Hype um GTD verführt leider manche dazu, das Buch gar nicht bzw. nur im Schnelldurchgang zu lesen und sich gleich ins “Customizing” zu stürzen. Dann wird vieles als “GTD” verkauft, was in Wirklichkeit nur Halbverdautes / Selbstgebasteltes ist. Kann gut sein, dass ich nach der “reinen Lehre” schürfe, weil mich das stört. Letztlich wird auch GTD unausweichlich zum Fall für die Gartner-Kurve (http://de.wikipedia.org/wiki/Hype-Zyklus)…

Ich kannte die Gartner-Kurve noch nicht, nach so etwas habe ich aber schon lange gesucht.  Auf diesem Blog habe ich mir einmal zu Hypes in der Beratung Gedanken gemacht: Lebenszyklen in der Beratung. Deren Lebenszyklen scheinen der gleichen Gesetzmäßigkeit zu folgen. BTW: Beim GTD Summit in San Francisco sind mir ähnliche Dinge durch den Kopf gegangen wie Rolf. Vielleicht ist der Zenit bei GTD schon überschritten. Dann können wir endlich seriöse Arbeit machen.


Links zu den Büchern von Peter Senge

Eines der Bücher, die mich während meines zweiten Lebens als Organisationsberater am meisten inspiriert haben, ist das “Fieldbook zur 5. Disziplin” von Peter Senge. Es hat seine Fortsetzung gefunden in “The Dance of Change”. In beiden Werken findet der Change Agent, wie es neudeutsch heißt, ein Vielzahl von Anregungen und praktischen Übungen. Auf der Website zum Fieldbook gibt es im übrigen eine Linksammlung mit den in den Büchern zitierten Quellen. Die Links dürften auch dann interessant sein, wenn Sie die Bücher noch nicht gelesen haben:

Für mich sind beide Bücher, insbesondere aber das Fieldbook, ein absolutes Muss.


Peggy Holman über Open Space Technology

Vor etwa einem Jahr hatte ich das Vergnügen, von Jim Rough in seine Dynamic Facilitation Methode eingeführt zu werden. Was ich nicht wußte: Er produziert regelmäßig Videos zu Themen der Selbstorganisation im Veränderungsmanagement. Diesmal hat er ein Interview mit Peggy Holman über die Open Space Technology geführt. Peggy habe 1999 auf dem Future Search Learning Workshop in Potsdam kennen gelernt. Wir hatten dort ein tiefes Gespräch bis zum frühen Morgen. Die Unterhaltung werde ich nie vergessen, sie hat mich nachhaltig beeindruckt.

BTW: Peggy ist Coautorin des Change Handbooks, das in die Sammlung aller gehört, die sich mit Change beschäftigen.

[via Holger Nauheimer]

Debattieren im Klassenzimmer

Bei uns gibt es so etwas eher selten, im angloamerikanischen Kulturraum gehört die Debatte zum festen Inhalt der Lehrpläne. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum es besser ist, sich Bundestagsdebatten anzuhören als ganz auf Schlaf zu verzichten. Wenn Sie Lehrer sind und das Debattieren im Klassenzimmer einmal ausprobieren möchten, dann schauen Sie sich doch einmal die einschlägige Website von Education World an: More Resources For Classroom Debates. Sie finden dort Anregungen zu Regeln, zur Beurteilung und zu geeigneten Themen.

Andragogik BarCamp Feldkirch

(Blogger-) Kollege Stefan Hagen hat über eine kommende Veranstaltung getwittert, die ich nicht einfach im Twitter-Orkus verschwinden lassen möchte: Andragogik BarCamp Feldkirch. Das BarCamp findet am 23. September im schönen Feldkirch in Vorarlberg statt. Wenn Sie noch nicht da waren, sollten Sie unbedingt etwas Extra-Zeit für die schöne Altstadt mitbringen. Jetzt muss ich mich nur noch mit meinem Terminkalender einigen…

Alles über Twitter

So, noch einmal Twitter, aber dann ist erst einmal genug. Schließlich ist das hier kein Twitterblog. Wenn Sie sich in den letzten Tagen und Wochen gewundert haben, was Twitter eigentlich ist, aber niemanden zu fragen wagten, dann schauen Sie sich diese Präsentation an (ppt-Datei). Nach dem Studieren der insgesamt 56 Folien sind Sie umfassend informiert [via Business Communication]. Wenn Sie (zu Recht) nach dem Nutzen von Twitter fragen, dann finden Sie Hinweise bei Meryl K. Evans: 10 Uses for Twitter in Business und 50+ Writer Uses for Twitter.

Eine unschlagbare Schnellbesohlung zum Thema gibt wie immer Common Craft:

Lassen Sie uns wissen, wenn Sie ein Twitterkonto eröffnet haben.

Das Lego Lean Game

Können Sie sich noch an das Schlagwort “Lean Management” oder “Lean Production” erinnern. Zu Beginn der 1990er Jahre war Lean Management, Total Quality Management und Business Reengineering der Hype in der produzierenden Industrie. In der Zwischenzeit wurde es um Lean Dingenskirchen etwas ruhiger, was aber nichts heißt. Gehen Sie heute durch einen modernen Produktionsbetrieb, dann werden Sie viele Prinzipien dieses Managementansatzes umgesetzt sehen. Danilo Sato beschreibt, wie das Lean Management auf die Softwareentwicklung angewendet werden kann. Auch für Nicht-ITler eine interessante Präsentation.

Twitter im Klassenzimmer

Würde mich nicht wundern, wenn einer der besten Lehrer im deutschsprachigen Raum, Werner Prüher, das nicht auch schon mal ausprobiert hätte: Twitter in the Classroom. Wenn nicht, wird er es bestimmt bald tun.

Nachtrag: Umfassender Artikel über das o.a. Experiment von Monica Rankin (Some general comments on the “Twitter Experiment”)

Wie man eine Community aufbaut

Ich habe lange überlegt, wie ich das Wort “Community” übersetzen könnte und muss gestehen, mir ist nichts rechtes eingefallen. Manchmal ist es vielleicht besser, den Ausdruck einfach stehen zu lassen. Wie auch immer, auf der Website The Community Tool Box lernen Sie ein Vielzahl von Methoden kennen, mit denen Sie Communities bilden und unterstützen können. Aus der Beschreibung der Website:

The Community Tool Box is the world’s largest resource for free information on essential skills for building healthy communities. It offers more than 7,000 pages of practical guidance in creating change and improvement, and is growing as a global resource for this work.

Tatsächlich ist die Tool Box eine der umfangreichsten Angebote, auf die ich zu diesem Thema gestoßen bin. Eine wahre Fundgrube an Methoden und Interventionsmöglichkeiten.

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