Quellen zum Mind-Mapping

Kein Kreativitätsworkshop ohne Mind-Mapping. Als Ausgangspunkt für weitere einschlägige Recherchen empfiehlt sich die Schweizer Site mindmap.ch. Hier gibt es umfangreiche informationen zu Büchern, Software usw. Wer die Methode in Ruhe noch einmal nachvollziehen will, kann dies mit den online-Kursen von Digital Green tun. Mind-Mapping-Programme gibt es eine Menge. FreeMind hat den Vorteil, kostenlos zu sein. Da kann man die elektronische Variante des Mappings in aller Ruhe erst einmal ausprobieren.

Glückwunsch an das MuseumsQuartier in Wien!

Laut newsboard.net hat sich das MuseumsQuartier als eine der Hauptattraktionen der österreichischen Hauptstadt etabliert. Auch ich war letztes Jahr einer der 2,5 Millionen Besucher. Mir gefällt die Mischung aus zeitgenössischer Kunst, Themenausstellungen und gepflegtem Relaxen im Innenhof. Klare Sache: Beim nächsten Wienbesuch gehe ich wieder hin.

Chinesen auf dem Weg nach Sibirien

Was mir mein Freund und Kollege Pavel Kiryukhantsev schon auf der IODA-Konferenz 2003 in Sankt Petersburg erzählte, wird durch einen Artikel des Berlin-Instituts für Weltbevölkerung und globale Entwicklung bestätigt: Immer mehr Chinesen drängen nach Russland, genauer nach Sibirien. Auch in Russland wachsen daher die Ängste vor einer zunehmender Einflussnahme von Zuwanderern auf die eigene Wirtschaft.
[via Die Zeit]

Kreativität: Die Walt-Disney-Strategie

Heute war der erste Tag eines Kreatiuvitätsworkshops in Schwäbisch Gmünd. In der Diskussion: Eine interessante Kreativitätsstrategie, die Walt Disney zugeschrieben wird. Zur Verfolgung eines bestimmten Ziels werden drei verschiedene Wahrnehmungspositionen eingenommen: (1) Die des Träumers, (2) des Realisten und die des (3) Kritikers. Wichtig ist dabei, diese drei Positionen strikt getrennt voneinander zu halten. Wer in aller Kürze Näheres erfahren will, klicke auf die Website vom ThinkTank, etwas ausführlicher ist der Beitrag hier.
BTW: Die strikte Trennung verschiedener Wahrnehmunspositionen findet sich auch in anderen Ansätzen, z.B. in der Zukunftswerkstatt nach Robert Jungk oder im 6-Hut-Denken von deBono.

Die fantastischen Augenbrauen von Roger Moore

Eine wahrhaft beeindruckende Demonstration von Körpersprache durch den Schauspieler-Star Roger Moore.
[via The Presurfer]

Peter Drucker über das Treffen von Entscheidungen

Der Managementguru Peter Drucker hat ein paar Regeln für das richtige Vorgehen beim Treffen von Entscheidungen aufgestellt. Effektive Entscheidungsträger sollten:

* fragen, was getan werden muss,
* fragen, was richtig für das Unternehmen ist,
* Massnahmenpläne entwickeln,
* Verantwortung für Entscheidungen übernehmen,
* Verantwortung für die Kommunikation übernehmen,
* sich mehr auf Möglichkeiten als auf Risiken konzentrieren,
* produktive Besprechungen durchführen,
* öfters “wir” statt “ich” denken und sagen.

[via elearningpost]

Kommunikation mit Kunden: China

Heute hat mich ein Teilnehmer meines Workshops “Kommunikation mit Kunden und Lieferanten gefragt”, welches besondere Verhalten im Umgang mit chinesischen Geschäftspartnern angebracht sei. Leider musste ich da passen, mir fehlt die Erfahrung. Im Netz kann man aber immer ein bisschen recherchieren: Auf der Website des Business Network Switzerland findet sich eine Einführung in empfohlene Verhaltensweisen bei Geschäften mit Chinesen als Word-Datei. Wer es lieber live mag: Mein Kollege Yandong Xu gibt für die IHK Westerham einschlägige interkulturelle Trainings.

Bürger der Republik DaimlerChrysler

Manchmal habe ich einen Albtraum: Ich muss meinen weinroten EU-Deutschland-Reisepass abgeben und bin ab sofort staatenlos. Nationalstaaten gibts nämlich nicht mehr, weil an ihre Stelle multinationale Konzerne getreten sind. Wenn man Angestellter von DaimlerChrysler ist, kann man seinen alten Reisepass eintauschen gegen den neuen DaimlerChrysler-Pass. Bei mir geht das aber nicht, da ich Freiberufler bin, “staatenlos” eben. Ein Albtraum zwar, aber ganz realitätsfern? Eine Studie sagt aus, dass von den 100 größten Wirtschafteinheiten mittlerweile nur noch 49 Staaten, aber 51 Unternehmen sind. Das trägt bei mir nicht unbedingt zu einem ruhigen Schlaf bei. [via kottke.org]

ASTD 2004: Notizen von der Ausstellung (4) - Die Macht der Bilder

Learning Maps
Das Beratungsunternehmen Root Learning Inc. benutzt Learning Maps, um Geschäftsvorgänge zu visualisieren. Um eine solche Karte erstellen zu können, müssen die Vorgänge erst einmal analysiert werden, ein nicht zu unterschätzender Lernprozess. Die fertigen Karten dienen im weiteren dazu, Arbeitsteams auf spielerische Weise nahezubringen, wie “der Laden läuft”. Auf dem Austellungsstand konnte man beobachten, wie eine Learning Map entsteht.

ASTD 2004: Notizen von der Ausstellung (3) - LEGO einmal anders

Eine überaus populäre Methode in der Beratungszene ist die Organisationsaufstellung. Eine Variante der Aufstellungsarbeit bedient sich kleiner Holzfiguren, mit denen der Klient seine Situation auf einem Tisch, Brett o.ä. darstellen kann. Nun kennt jeder wahrscheinlich die bunten Bausteine von LEGO. Die Firma Sage Advice Consulting benutzt anstatt Holzfiguren ebendiese LEGO-Steine. Das Ganze nennt sich LEGO Serious Play und ich ärgere mich, weil ich diese Idee nicht hatte. Näheres zu LEGO als Beratungstool gibt es in einem Video und in einem Erfahrungsbericht (via The Nub).

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