Bewertung von Stressoren

Ich wusste, dass ich das schon einmal in irgendeinem Buch über Stress gesehen hatte: Eine Tabelle, in dem Stressoren mit einem Punktesystem bewertet werden. Nun bin ich fündig geworden. Die beiden Wissenschaftler, die dieses Modell entwickelt haben, heißen Thomas Holmes und Richard Rahe. In ihrer Social Readjustment Rating Scale kann man anhand eines Fragebodens austesten, wie stressgefährdet man ist. Ein deutsches Gegenstück, das inbesondere die Belastung am Arbeitsplatz untersucht, gibt es bei ergo-online, leider scheint der Download als Word-Datei nicht zu funktionieren.

Kloster Andechs: Wie im richtigen Leben

Warum soll es da auch ausgerechnet anders sein? Nähere Info im Manager-Magazin, dem “Goldenen Blatt” für Manager und jene, die sich dafür halten.

Menschengerechtes Arbeiten systematisch: Das Instrument SIGMA

Wie wir alle wissen, wird in den Betrieben immer mehr Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt. Die Folge sind verstärkt zunehmende Anforderungen gerade an die sogenannten Leistungsträger, d.h. Führungskräfte und Spezialisten. Kein Wunder, das Begriffe wie “Stress” und “Burnout” immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Das “Ausbrennen” ist nicht etwa nur ein tragisches Einzelschicksal, sondern zeigt auch unabsehbare wirtschaftliche Folgen. Grund genug für das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit in NRW, ein Programm für “Menschengerechte Arbeitsgestaltung” aufzulegen. Systematisch werden die vier Module I. Arbeitstätigkeit, II. Arbeitsumgebung, III. Arbeitsorganisation und IV. Besondere Anforderungen / Spezifische Belastungen analysiert und verbessert. Ein praxisorientierter Leitfaden!

Das Problem der Zukunft: Fachkräftemangel

Vor ein paar Wochen lernte ich zwei HR-Spezialisten kennen, die für die Rekrutierung von Fach- und Führungskräften in einem europäischen Konzern verantwortlich sind. Sie erzählten, dass schon in naher Zukunft der Mangel an Fachkräften sich zu dem wirtschaftlichen Problem auswachsen werde. Sie selbst versuchen mit z. T. ungewöhnlichen Methoden schon früh dem Trend entgegenzusteuern. Beispielsweise besuchen Kinder Ihre Eltern am Arbeitsplatz, um so mit der Arbeitsumgebung und dem Unternehmen vertraut zu werden. Wenn man hört, dass vielen Unternehmen heute immer noch selbst die Betreuung von Praktikanten zu aufwändig ist, dann kann man nur vermuten, dass manche den personalwirtschaftlichen Knall noch nicht gehört haben. Eine Umfrage des DIHT zeigt den Ernst der Lage: Fachkräftemangel in der Industrie.

Wirtschaftselite

Zu den geplanten Kürzungen der Managergehälter bei Daimler Chrysler (erinnert sich jemand?) sagte ein Vertreter einer Unternehmensberatung, er fände diese Gehaltskürzungen kontraproduktiv, da dann “die Besten nicht mehr nach Deutschland kämen”. Best ist der Superlativ von gut und “gut” ist eigentlich ein philosophischer Ausdruck. Zumindestens ist die Bezeichnung sehr unpräzise. Was ist gut? Was ist ein “guter” Manager? Jemand, der das Wohl des Unternehmens im Auge hat oder jemand, der sich besonders gut an die Machtmechanismen großer Unternehmen anpasst und das Klavier der Karrierespielchen beherrscht? Ich frage ja nur.
Zwei interessante Artikel zum Thema: Ein Portrait über Klaus Esser in der Zeit und ein Spiegel-Beitrag über den Dokumentarfiln “The Corporation“.

“Ich bin nicht außerirdisch” - Ein Interview

Doch, genau das ist sie! Es gibt Frauen, für die würde ich sofort auf (bzw. in) die Knie gehen ;-)
Fanny Ardant gehört sicherlich dazu. Die Zeit hat ein Interview mit ihr geführt.

Elektropost 07/04

Ich gebe es zu, der Monat ist eigentlich schon wieder herum. Dennoch erscheint die Juli- Ausgabe meines Newsletters “List’s Elektropost” gerade noch rechtzeitig. Es gibt eine Buchempfehlung, sowie kommentierte Links zur Six-Sigma-Methode, zu Arbeitszeiten und zu Bullshit-Bingo. Abonnieren kann man den Newsletter hier.

Studie zur Arbeitszeit

Das Institut zur Erforschung Sozialer Chancen in Köln hat im Auftrag des NRW-Arbeitsministeriums eine Studie “Arbeitszeit 2003” erstellt. Wenn man nicht die Tarifarbeitszeiten, sondern die tatsächlich geleisteten betrachtet, liegt Deutschland mit einer durchschnittlichen tatsächlichen Arbeitszeit von 42 Wochenstunden im europäischen Mittelfeld. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse gibt es hier.

Es war ein schönes Fest!

Gestern ging mit einem Hochfeuerwerk das Rutenfest 2004 zu Ende. Die Krönung: Der jüngste Sohn guter Freunde wurde Schützenkönig bei traditionellen Adlerschießen. Glückwunsch Raphael! Und so hatte ich auf meine alten Tage noch einmal das Vergnügen, an einer Schützenkönigsfeier teilzunehmen. Schön wars, auch wenn der Bodenseeblogger noch so darüber lästert! So schlecht ist das Häfler Seehasenfest doch gar nicht ;-)

Führen von Mitarbeitergesprächen

Gestern habe ich in einem Auffrischungsworkshop Führungskräfte auf kommende Mitarbeitergespräche vorbereitet. Interessante Informationen über das Gespräch im Betrieb gibt es in zwei Publikationen des Bayerischen Sozialministeriums: “Miteinander arbeiten - miteinander reden” und “Führen durch Gespräche“. Speziell um Zielvereinbarungsgespräche geht es in einem Beitrag von Walter Dietl.

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