Guten Rutsch!

Der Countdown läuft!

Ich wünsche allen Leser(inne)n ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2005 :-D

Artie Shaw gestorben

Artie Shaw, einer der großen Musiker der Swing-Ära, ist gestern verstorben. Wer hörend Artie Shaw gedenken will, kann dies auf seiner Website tun.

Wer bezahlt wen?

Die Netzeitung meldet, dass etwa 100 Abgeordnete aus Bundes-, Landes-, und Kommunalparlamenten zusätzlich von VW bezahlt werden. Begründet wird dies u.a. damit, dass es den Abgeordneten ermöglicht werden soll, “jederzeit ohne Nachteile für ihre berufliche Entwicklung in das Unternehmen zurückkehren zu können“. Auf den ersten Blick entrüstet sich da natürlich der gemeine Bundesbürger. Er sollte jedoch bedenken, dass die Beamten, die im Parlament sitzen, natürlich jederzeit die Chance haben, wieder ohne materielle Probleme an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Auch so ein Detail im Spiel “Umverteilung von Privat zu Staat”. BTW: Werden Beamte während des Wahlkampfes eigentlich vom Dienst freigestellt?
Vor dem Hintergrund hat auch die Philippika unseres Herrn Bundestagspräsidenten einen faden Beigeschmack.

Wie man fix Französisch lernt

Konstantin Ryabitsev hat in seinem Weblog Kur5hin beschrieben, wie er es geschafft hat, in weniger als einem Jahr Französisch zu lernen. Wie gut? Immerhin konnte er den TEF, d.h. Test d’Evaluation de Français, so eine Art kanadischer TOEFL in Französisch, gut bestehen.
In dem Artikel gibt er tatsächlich ein paar außergewöhnliche Tipps und ich werde mal schauen, was ich da für mein Spanischstudium übernehmen kann. Vielleicht ist aber doch die Motivation der entscheidende Faktor: Nach der vergangenen Präsidentschaftswahl hatte sich Konstantin ernsthaft überlegt, nach Kanada auszuwandern. ;-)

Vom Umgang mit Fehlern

Gerhard Schoolmann nimmt im Gastgewerbe Gedankensplitter das drohende Debakel bei der Einführung der Software zum Arbeitslosengeld II zum Anlass, darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, im Vorfeld gegen alle möglichen Eventualitäten gewappnet zu sein. Ich nenne das in meinen Workshops den 3-Finger-Check:

  1. Was muss ich tun, damit ein Fehler vorn vornherein verhindert wird?
  2. Wenn das nicht geht:
    Was muss ich tun, dass die Auswirkungen des Fehlers so gering wie möglich gehalten werden können?
  3. Wass muss ich tun, damit ein möglicher Fehler so schnell wie möglich entdeckt wird?

Planung ist bekanntlich das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum, der 3-Finger-Check verschafft zwar mehr Sicherheit, 100%igen Schutz bietet aber auch er nicht. Falls dennoch etwas schief geht, kann man sich mit Bertold Brecht trösten und damit, alles, was möglich war, getan zu haben.

Learning grammar: Big vs. great

Ein großes Problem für uns Nicht-Muttersprachler stellt im Englischen die Unterscheidung zwischen den Begriffen “big” und “great” dar. Vielleicht helfen zur Unterscheidung folgende Websites: “Big John” gegenüber “Great John“, Unterschiede werden im einschlägigen Artikel diskutiert. Allerdings ist man danach auch nicht schlauer, was die Grammatik angeht, allerdings könnten die beschriebenen Produkte demnächst auch in Deutschland auf den Markt kommen.

[via MetaFilter]

Mitarbeiterbefragungen

Momentan bereite ich mich gerade auf ein Projekt vor, in dem Mitarbeiter zum Stand eines Veränderungsprozessen befragt werden sollen. Neben der Analyse des eigenen Buchbestands bieten sich zur Vorbereitung folgende Links an:

  • Dr. Hanke von der Uni Augsburg hat in einer Übersicht die Grundprinzipien zur Konstruktion eines Fragebogens und zur Durchführung einer Befragung zusammengestellt. Auf sechs Seiten findet sich alles Wesentliche zum Thema.
  • Ein Papier der Uni St. Gallen widmet sich vor allem den verschiedenen Fragetypen.
  • Experimentelle Methoden heißt eine Website der Uni Zürich, auf der der Befragung als qualitativer Methode ein Kapitel gewidmet ist.
  • Auf die Arbeitsblätter von Werner Stangl ist in der Regel Verlass: Es finden sich Hinweise zum Fragebogendesign, sowie eine Checkliste zur Vermeidung der häufigsten Fehler.
  • Mit dem speziellen Fall der Evaluation von Lehre und Studium setzt sich ein Leitfaden der Uni Hannover auseinander. Hier werden u.a. auch Grundprobleme bei Befragungen diskutiert.

Gina Trapanis Blog

Angeregt durch ihren Artikel (s.u.) über die Verjüngungskur von Win98-Rechnern, habe ich mich etwas mehr auf Gina Trapanis Weblog Scribbling.net umgesehen. Unter anderem hat sie eine Firefox-Extension geschrieben, mit der man auf Knopfdruck alles Wissenswerte über eine gerade besuchte Website erfahren kann. Das ist aber nicht alles, es gibt auch wunderschöne Fotos über einen Spaziergang über die Brooklyn-Bridge. Gina hat auf jeden Fall ab jetzt einen neuen Dauergast.

Mittelständler verlieren die Lust

Laut einer Studie der Philipps-Universität-Marburg verlieren immer mehr mittelständische Unternehmer die Lust an ihrer Tätigkeit. Grund hierfür sei u.a. das schlechte Image des Unternehmers hierzulande. Ob da die gründliche Öffentlichkeitsarbeit von Herrn Ackermann und Kollegen Früchte getragen hat? Es gibt Unterschiede im Management, auch darauf weist die Studie hin: “Zwei Drittel der Befragten wollen im kommenden Jahr ihren Mitarbeiterbestand halten. Knapp ein Viertel will die Belegschaft aufstocken.” Das ist so ein Unterschied, der den Unterschied macht.

[via Netzeitung]

Wie man einen Rechner wieder frisch macht

In den letzten Tagen habe ich mal mehr, mal weniger erfolgreich an Rechner und Server herumgepfriemelt (scheint dieser Tage bei Bloggern in Mode zu sein). Manchmal braucht man Hilfe und dann ist man froh, wenn es Seiten wie diese gibt: Gina Trapani hat in ihrem Blog minutiös beschrieben, wie Sie den Rechner ihrer Schwiegermutter wieder flott gekriegt hat. Ich habe mir fest vorgenommen, auch ein paar Erfahrungen in diesem Blog zu veröffentlichen. So ausführlich wird es allerdings nicht werden. ;-)

[via kottke.org]

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