Transaktionsanalyse im Unternehmen

Dieser Beitrag dient gleich mehreren Zwecken. Zum einen wollte ich schon immer einmal das phantastische Buch von Hagehülsmann und Hagehülsmann (oder umgekehrt): “Der Mensch im Spannungsfeld seiner Organisation” vorstellen. Dieses Buch zeigt beispielhaft, wie das Konzept der Transaktionsanalyse im Kontext der Wirtschaft eingesetzt werden kann. Mir gefallen die vielen Beispiele und Übungen, sowie die Bescheibung der Handicaps beim Problemlösen:

  • “Blindheit”: Nicht-Wahrnehmen der Existenz eines Problems,
  • “Vernebeln”: Nicht-Wahrnehmen der Bedeutung eines Problems
  • “Scheuklappen”: Nicht-Wahrnehmen der Veränderbarkeit eines Problems,
  • “Hinkebein”: Nicht-Wahrnehmen der eigenen Fähigkeiten zur Problemlösung

Der Mensch im Spannungsfeld seiner Organisation

Zum anderen wollte ich schon immer einmal das Amazon-Plugin zu Wordpress ausprobieren und siehe da, es funktioniert bestens! :-)

Schöne Aussichten!

Matthias Stolz beschreibt in der “Zeit” ein Phänomen, das immer mehr um sich zu greifen scheint: “Generation Praktikum“. Demnach beschäftigen immer mehr Firmen Uni- und sonstige Absolventen als Praktikanten. Praktika waren zu meiner Zeit eine tolle Sache, konnte man doch einmal in das Berufsleben hineinriechen und nebenbei noch etwas Geld verdienen. Hier scheint das Praktikum aber ad absurdum geführt zu werden, es geht wohl eher darum, qualifizerten Leuten für qualifizierte Arbeit das qualifizierte Honorar vorzuenthalten. Wenn derartiges Schule machen sollte, dann freue ich mich als Vater von zwei halbwüchsigen Töchtern auf die frohen Aussichten. Indes gibt es auch einen Silberstreif am Horizont. Mittlerweile scheint sich herumzusprechen, dass in wenigen Jahren in der Wirtschaft ein eklatanter Fachkräftemangel herrschen wird. Und den Firmen, die sich heute auf die freien Kräfte des (Arbeits-) Marktes berufen, sei gesagt: Die freien Kräfte des Marktes regieren dann immer noch, wohl dem, der sich dann einen guten Ruf bei den Spezialisten erarbeitet hat.

Assessment über Assessment

Vor einigen Tagen gab auf diesem Bildschirm schon einmal einen Hinweis auf ein online-Assessment. Das Manager-Magazin, die “Bunte” für Führungskräfte, hat nun ebenfalls einen derartigen Fragebogen veröffentlicht. Es handelt sich hierbei quasi um ein Meta-Assessment: “Prüfen Sie Ihr Assessment-Center-Wissen!

[via Spiegel-online]

Deutsche Krankheiten

In einem Kommentar für die Netzeitung behauptet Ralf-Dieter Brunowsky “Arbeitslosigkeit wird durch deutschen Missmut verstärkt“. Er zählt die üblichen Dinge auf, die jeder schon mal irgendwo erlebt hat: Unfreundliche Verkäuferinnen, unhöfliche Spaziergänger, die nicht Platz machen (Immer muss ich Platz machen!) oder Jogger, die mit gequältem Gesicht herumlaufen. “Typisch deutsch” ist vor allem dieser Artikel, weil er auf dümmliche Art die masochistischen Neigungen meiner Landsleute bedienen will: “Bitte sag mir, wie schlecht ich bin, gib es mir - mehr!” Natürlich gibt es hier einiges, was zu beklagen wäre, auch und gerade im Bereich Service. Ich bin aber genug herumgereist um sagen zu können, dass es bei uns zwar nicht besonders herzlich, aber auch nicht besonders unfreundlich zugeht. Man munkelt, gequälte Gesichter von Dauerläufern seien auch schon woanders gesichtet worden. Diese Selbstkasteiungsartikel hängen mir mittlerweile zum Hals heraus.
:-x

Liste deutschsprachiger Zeitungen mit RSS-Feed

Vor einiger Zeit habe ich auf eine Liste von US-Zeitungen hingewiesen, die RSS-Feed anbieten und gefragt, ob es das für die deutschsprachige Presse auch gibt. Gibt es! Und zwar als pdf-Datei auf dem Weblog von Hugo E. Martin. (Danke für den Hinweis!)

Angleichungstendenzen in der EU

Viele haben es ja prophezeit: Warnstreiks bei Skoda. Ein Schelm, der Schlimmes dabei denkt.

[via Netzeitung]

Auf zur großen Nabelschau!

Heute ins Haus geflattert: Im November d. J. findet in Berlin die “1. Berliner Biennale für Management und Beratung im System” statt. Angesagt hat sich alles, was in der Szene der Systemischen Beratung Rang und Namen hat (OE darf man nicht mehr sagen, das ist bäh).
Als Referenten treten auf: Fritz B. Simon, Dirk Baecker, Thomas Cummings, Rudolf Wimmer u.a.
Organisiert ist das ganze wie gehabt, die Koryphäen reden, das Volk hört andächtig zu und darf anschließend in Workshops anderen Koryphäen ein paar Fragen stellen.
Wer es etwas kleiner möchte und sich gerne selbst beteiligt, es gibt Alternativen: IAF Europe 2005, IODA 2005 oder OSonOS 2005. Letztere sind zwar in Mexiko und Kanada, dürften aber insgesamt auch nicht teurer sein wie die o. a. Biennale, dafür aber mindestens so interessant. ;-)

Uhr

Was es alles gibt… :neutral:

Kritik eines Billigfliegers

Trittin kritisiert Subventionen für Billigflieger. Er selber fliegt am billigsten: Mit der Flugbereitschaft der Bundeswehr.

[via AOL]

Self Assessment

Marcel Widmer berichtet in seinem Jobblog von einem einem Fragebogen, mit der man Auskunft über das eigene Profil in 12 Kompetenzfeldern erhalten kann. Da gibt es etwas zu ergänzen:
Für den Bereich der Führung gibt es als pdf-Datei einen Assessment-Bogen des kanadische Department of Indian Affairs and Northern Development. Er deckt die Bereiche Kommunikation, Verhalten im Team u. ä. ab.
Wer dann noch wissen will, wie er/sie die Live-Ausgabe von Assessments wissenschaftlich einordnen soll, möge die Lizenziatsarbeit von Roger Moll lesen: “Nutzenanalyse von Assessment Centern“.

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