Online-Konferenz: Rollen des “Change Facilitators”

“Identities, Values and Roles of Change Facilitators. What are our Challenges and Opportunities?”, heißt der Titel einer OpenSpace-Online® Echtzeit-Konferenz, die am 25. Juni auch auf Ihrem Bildschirm stattfindet, wenn Sie wollen. Das Thema birgt einigen Zündstoff, wie ich einmal in einer Maillist bei einem Versuch, den Begriff “Facilitator” einzudeutschen, erfahren durfte. Wenn Sie mitmachen wollen, folgen Sie der entsprechenden Einladung.

Ungewollte Folgen des Wachstums

Marcel Widmer beschrieb gestern in seinem Weblog eine Begebenheit, die zeigt, wohin (allzu) schnelles Wachstum führen kann. Mitarbeiter sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, sind überfordert und lassen ihren Frust am Kunden aus. Die Spirale, die zum Erfolg geführt hat (Service ergibt Kundenzufriedenheit ergibt Wachstum), dreht sich um und wird zur Misserfolgsspirale (Mangelnder Service ergibt Kundenverärgerung ergibt Auftragsverlust usw.). Peter Senge hat das in seinem Buch “Das Fieldbook zur Fünften Disziplin” schon einmal anhand der Fluggesellschaft People Express beschrieben (”Limits to Growth Archetype”). Mehr zu diesem interessanten Phänomen gibt es in einem Artikel von Larry Jones.

E-Mail Workshop: “In 5 Etappen zum schlagkräftigen Kommunikationskonzept”

Die Firma “Stilblüte Kommunikation” bietet einen kostenlosen Kurs „Mehr Erfolg für Ihr Unternehmen: In 5 Etappen zum schlagkräftigen Kommunikationskonzept“ an. Da werde ich mich doch gleich mal einschreiben. Wenn ich mich nach Abschluss des Workshops nicht mehr melde, habe ich das Wesentliche gelernt und wegen Reichtum geschlossen. ;-)

[via openPR]

Bilder statt Worte

Stephanie Dann hat in ihrem Burnout Blog auf eine Sammlung von Bildern hingewiesen, auf der Studenten ihre Sicht zum Thema Führung dargestellt haben. Zur Ergänzung: Die Forschungsgruppe
Instruktion und Interaktive Medien
der Universität Gießen veranstaltet regelmäßig einen sogenannten Postertag, auf dem unterschiedliche Themen von Studenten mittels eines eindrucksvollen Plakats dargestellt werden sollen. Hier zu bewundern: Die Ergebnisse von 2004 und 2003.

Auch eine Concept-Map: Das “Vision Molecule”

Eine Art Concept Map, die insbesondere für die Konkretisierung von Unternehmenszielen benutzt werden, beschreibt ein Artikel von Dorian Simpson und Ed de la Fuente. Eine Gebrauchsanweisung mit dazugehörigem Formblatt kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

[via Innovation Weblog]

Freeware zur Visualisierung von Ideen

Mitte Juni gebe ich an der Technischen Akademie in Schwäbisch Gmünd an zwei Abenden einen Workshop zum Thema “Visualisierung von Ideen“. Das heißt, es ist wieder an der Zeit für einen Kassensturz: Was gibt es denn an einschlägiger Freeware?
Im Bereich Mind-Mapping gibt es für unterschiedliche Betriebssysteme FreeMind, das allerdings eine Javaumgebung voraussetzt. Für den Privatgebrauch ebenfalls kostenlos ist InfoRapid KnowledgeMap. Das Ganze geht auch online bei emindmap.de.
Concept Mapping ist eine andere Art der Visualisierung. Ein hervorragendes freies Programm ist CmapTools, über das ich an dieser Stelle bereits berichtet habe. Auch Concept Maps kann man online erstellen, nämlich auf der Site von Cognitive Tools.
Ohne besondere Software kommt man aus, wenn man als Hardware Papier und Buntstifte einsetzt. Letztere Variante kann ich besonders empfehlen! ;-)

Das Auszeithaus in Reute

Die Franziskanerinnen von Reute betreiben ein Haus, in dem sich gestresste oder vom Burnout bedrohte Mitmenschen eine Auszeit nehmen können um wieder mit sich ins Reine zu kommen. In den zwei Jahren seines Bestehens hat die Anzahl der Besucher von 57 auf 84 Gäste zugenommen, die Nachfrage steigt stetig. Was die Gäste des Hauses zur Auszeit bewegt, schildert ein Artikel der “Schwäbischen Zeitung“, der auch auf ein Dilemma hinweist: “Viele Besucher möchten auch in ihrer Auszeit möglichst effizient sein und haben Mühe, das gewohnte Rollenmuster der Leistung und Anspannung abzulegen.” Interessant: Das Haus wird offensichtlich von der Firma CHG Meridian gesponsort. Ein nachahmenswerter Zug, wie ich finde!

Moderation von Besprechungen

Momentan bin ich in Schwäbisch Gmünd und leite einen Workshop zum Thema “Moderation von Besprechungen”. Hier etwas Lesefutter (nicht nur) für die Teilnehmer:
Unter dem Titel “Selber moderieren!” hat Luzian Ruch einige wertvolle Tipps zusammengestellt. Auf 35 Seiten findet man Hinweise insbesondere zum Einsatz unterschiedlicher Medien. Die grundlegenden Methoden der Moderation werden in einer Folienpräsentation der FU Berlin dargestellt, eine umfassende Methodensammlung gibt es bei learn:line NRW.

Sternstunden der Menschheit: Der Klebezettel wird 25!

Es gibt Erfindungen, die Meilensteine in der Geschichte der Menschheit darstellen ( ;-) ). Eine dieser Erfindungen ist der Haftklebezettel von 3M, bekannt unter dem Namen Post-it. Ich benutze die Zettel nicht nur als Merkhilfe in meinem Büro, sondern auch während moderierten Besprechungen leisten sie hervorragende Dienste.
Den Post-it-Zetteln ist sogar ein eigenes Buch gewidmet: Rapid Problem Solving With Post-It Notes beschreibt, wie man dieses pfiffige Hilfsmittel für verschiedene Methoden einsetzen kann. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen, auch komplexe Problemstellungen werden ausführlich behandelt: Praxis pur!

Rapid Problem Solving With Post-It Notes

Wem die Fülle von Tipps immer noch nicht reicht, der kann sich bei 43 Folders über weitere Anwendungen informieren [via Widmer Consulting].

Wann geht es über den Jordan?

Es gibt schon allerhand Bizarres im Netz. Bei Appadaumen Productions kann man sich ein Freeware-Programm namens “Mein Leben” herunterladen. Nach Eingabe bestimmter Daten zu persönlichen Merkmalen und Lebensgewohnheiten errechnet es dann den voraussichtlichen Todestag. Die Ausgabe des Ergebnisses ist durchaus detailliert: “Sie werden noch 16001 Tage leben, Sie haben Ihr Leben zu 42% aufgebraucht” usw.
Frage: Interessiert das wirklich jemanden? Na ja, vielleicht Versicherungsmathematiker. :roll:

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