Yahoo verwirrt!

Immer Neues gibt es vom Suchmaschinenspezialisten yahoo. Laut einem Artikel im Spiegel wird jetzt eine personalisierte Websuche angeboten, mit der Internetseiten gezielt abgelegt, geordnet und kommentiert werden können. Nun haben wir das “normale” my yahoo, dann kam yahoo 360° und jetzt “Mein Web” . Ehrlich gesagt, ich finde mich da nicht mehr zurecht, das ganze erscheint mir sehr unübersichtlich. Was findet man wo und was macht man mit welchem Angebot? sind die Fragen, die mir im Kopf herumgehen. Bin ich der Einzige, der nicht mehr durchblickt?

Alle Psychotherapien wirken?!

Als Laie habe ich die Eifersüchteleien der verschiedenen psychotherapeutischen Schulen immer etwas befremdlich gefunden. Umso interessanter scheint mir die Aussage von Univ.-Prof. Dr. Günter Schiepek auf der Tagung “Synergetik von Psyche und Gehirn“ an der Donau-Universität Krems: “Die Trennung zwischen den therapeutischen Verfahren sei überholt, da alle wirksam seien.” Da staunt der Fachmann, der Laie wundert sich, gab es doch in der Presse auch schon völlig entgegengesetzte Behauptungen. :???:

[via openPR]

Elektropost 06/05

Gerade verschickt: Die Juni-Ausgabe der Elektropost. Die Themen diesmal:

  • Was liegt (lag) an im Mai, Juni, Juli?
  • Knechtschaft modern: Zwangsarbeit heute
  • Motivation verkehrt: Demotivationsplakate
  • Warum scheitern junge Betriebe? Ein Forschungsbericht.
  • Das Portal zur wirtschaftlichen Lage: Unternehmer in Not
  • Segen oder Fluch? E-Mails!
  • Was macht Aldi erfolgreich? 11 Punkte zum Nachmachen.
  • Den Hackern keine Chance: Das Bundes-IT-Audit

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Gute Vorträge trotz PowerPoint

Irgendwer hat mir neulich erzählt, dass es in den USA schon die ersten Seminare mit dem Titel “Gute Vorträge trotz PowerPoint” gibt. Damit ein solcher Vortrag gelingt, gibt Michael Hyatt ein paar grundsätzliche Tipps zum Umgang mit PowerPoint:

  • Stelle PowerPoint nicht in den Mittelpunkt.
  • Der Vortrag sollte einen logischen Ablauf haben.
  • Gestalte Deine Präsentation lesbar.
  • Denke daran, dass weniger mehr ist.
  • Verteile entsprechende Handouts.

[via Lifehacker]

It’s hot - isn’t it?

Die komplette letzte Woche weilte ich in Schwäbisch Gmünd, um in zwei Workshops den “Umgang mit Veränderungen im Betrieb” zu beleuchten. Bei der herrschenden Schwüle eine harte Konzentationsübung für alle Teilnehmer. Es hat prima geklappt, ein Dankeschön an alle Beteiligten. Als Papiermacher war ich in meinem früheren Leben an Hitze und Feuchtigkeit gewöhnt, ich muss jedoch gestehen, diesmal fand ich es recht enstrengend. Wie man auf derlei erschwerte Arbeitsbedingungen angemessen reagieren kann, zeigt eine Publikation der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva). Wir werden uns wohl immer mehr auf heiße Zeiten einstellen müssen.

[via Arbeitsschutz-Office]

Vielleicht ist das das größte Problem

Allerorten wird beklagt, dass die Inlandsnachfrage dahindümpelt, weil die Deutschen aus Angst vor der Zukunft ihren Geldbeutel fest verschlossen halten. Vielleicht ist es das Kernproblem, dass jeder, dem ein Mikrophon vor die Nase gehalten wird, mehr oder weniger unausgegorenes Zeug von sich gibt, wie z. B. dieser Tage der Handwerkspräsident. “Jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf treiben”, nennt man das. Da braucht man sich über die Verunsicherung der Bundesbürger nicht zu wundern. Der Inlandskonjunktur erweisen derlei Sprüche auf jeden Fall Bärendienste, dabei würde von einer Belebung gerade das Handwerk neben dem Einzelhandel am meisten profitieren.

Krankheit als Urlaub?

Eine Verrechnung von Krankheitstagen mit dem Urlaub hat der Präsident des deutschen Handwerks, Kentzler, gefordert. Sogar die FDP, die sicher nicht im Verdacht steht, arbeitgeberfeindlich zu sein, hat diesem Vorstoss eine Absage erteilt. Meines Erachtens völlig zu Recht. Ich halte es für fragwürdig, zwei Dinge miteinander zu verbinden, die absolut nichts miteinander zu tun haben. Urlaub dient der Erholung der Mitarbeiter und damit nicht zuletzt der Erhaltung der Arbeitskraft. Das gilt für gesunde Mitarbeiter und erst recht für die, die krank waren. Wenn dem Handwerk die Urlaubszeit zu lang ist, sollte es dies offen benennen und darüber verhanden. Spielraum nach unten gibt es ja, das Gesetz schreibt jährlich lediglich mindestens 24 Werktage vor. Aber bitte nicht so merkwürdige Zusammenhänge herstellen. Es ist ein gravierender Unterschied, ob ich in einer Ferienpension im Bett liege oder im Krankenhaus.

DIX: Das Deutsch-Spanisch Wörterbuch

Viele kennen ja LEO, das phantastische Internetwörterbuch für Englisch - Deutsch und Französisch - Deutsch. Leider gibt es LEO nicht für Spanisch. Allerdings bin ich auf eine sehr gute Alternative gestoßen: DIX, das Deutsch-Spanisch Wörterbuch. Das Wörterbuch beinhaltet 110123 Begriffe und “fühlt” sich ganz ähnlich an wie LEO. Jetzt fehlt nur noch ein spanisches Wörterbuch zum freien Download á la QuickDic. Da werde ich noch etwas recherchieren.

Geht der Eurotunnel pleite?

Laut verschiedener Mitteilungen in der Presse (z. B. hier) schrammt die Betreibergesellschaft gerade am Abgrund zum Konkurs, weil die Schuldenlast zu hoch ist. Nun habe ich mich immer schon gefragt, was eigentlich passieren würde, wenn so ein Betrieb pleite geht. Wird dann der Tunnel geschlossen, weil niemand mehr für die Betriebskosten aufkommen kann, springt der Staat in die Bresche und wenn ja, welcher (UK muss den Löwenanteil tragen, bekommt einen Teil aber wieder als Rabatt zurück)? Die EU vielleicht? Wahrscheinlich nicht, die ist ja selber kurz vor dem Bankrott. Würde mich wirklich einmal interessieren, zuschütten wird man die Röhre ja wohl hoffentlich nicht.

Neusprech in der Wirtschaft (8): Noch einmal das “Humankapital “

Lange Autofahrten haben manchmal auch ihr Gutes. Gestern auf der Reise konnte ich im Deutschlandfunk einen interessanten Beitrag zum Thema “Humankapital” hören. Wir erinnern uns. “Humankapital” wurde dieses Jahr zum Unwort des Jahres gekürt. Alle kommen in dem Beitrag zu Wort: Germanisten, Betriebswirte und Volkswirtschaftler. Es herrscht babylonische Sprachverwirrung, jeder versteht unter Humankapital etwas anderes. Wer will, kann diese informative Reportage nachlesen oder nachhören. Es gab für mich einige neue Aspekte, gefallen will mir der Ausdruck aber immer noch nicht.

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