Ein Klassiker der Organisationsentwicklung

Viele im deutschen Sprachraum halten die Organisationsentwicklung, ihre Inhalte und Methoden für etwas verstaubt. Woanders wird diese Meinung nicht unbedingt geteilt. Dies findet ihren Ausdruck in den vielen Aktivitäten der nationalen und internationalen Fachorganisationen wie ASTD, IODA, ODN, ODI, APDO usw.

Wenn Sie sich selbst ein Urteil über Organisationsentwicklung bilden wollen,empfehle ich Ihnen einen Klassiker:
Produktivität und Menschlichkeit” von Rolf Becker und Ingo Langosch. Eine hervorragende Quelle über die Philosophie und die Methoden der OE.

Produktivität und Menschlichkeit. Organisationsentwicklung und ihre Anwendung in der Praxis

So haben Sie die Welt noch nicht gesehen!

Vor einigen Jahren habe ich solche faszinierenden Charts einmal während eines Vortrags zu sehen bekommen, nun gibt es sie im Internet. Worldmapper ist eine Sammlung von Weltkarten, auf der die Größe der Erdteile nicht gemäß ihren geographischen Abmessungen dargestellt ist, sondern vielmehr nach anderen Schwerpunkten, wie Bevölkerungszahl, Krankheiten, Ölverbrauch usw. Der Slogan “The World as you’ve never seen it before” ist nicht übertrieben, es bieten sich dem Betrachter ganz ungewöhnliche An- und Einsichten.

Beispiel: Kinder unter 15 Jahren.

Kinder der Welt

Immer diese Entscheidungen!

Wenn ich mich richtig erinnere stammt das Zitat von Heinz von Foerster (ich bitte um Richtigstellung, wenn nicht):

“Entscheidbares muss man nicht mehr entscheiden.”

Was auf den ersten Blick paradox wirkt, ist auf den zweiten logisch. Wir treffen Entscheidungen in der Regel in Situationen der Unsicherheit. “We simply don’t know”, sagen die Amerikaner und wenn wir wüssten, wie es ausgeht, dann wäre keine Entscheidung notwendig, dann wäre ja klar, was zu tun ist. Entscheidungen sind immer mit Risiko verbunden, das ist der springende Punkt. Risiko ist immer auch ein Merkmal wirtschaftlichen Handelns, wer nichts macht, macht auch nichts falsch.
Entscheidungsfreude stand daher immer schon ganz weit oben auf der Hitliste der erwünschten Eigenschaften von Managern. Die Akademie hat 2005 in einer Studie rund 500 Führungskräfte der Wirtschaft befragt: “Wie entscheidungsfreudig sind deutsche Manager?”. Die Ergebnisse überraschen nicht, sind aber dennoch interessant:

  • Führungskräfte glauben an ihre Entscheidungsstärke,
  • Zu viele reden mit – und kommunizieren zu wenig,
  • Absage an die Intuition: Deutsche Führungskräfte sammeln lieber Informationen und vertrauen dem Verstand.

Für mich sind derlei Studien deswegen informativ, weil sie einiges zu den mentalen Modellen der Befragten aussagen, so etwa zu dem Verhältnis von Intuition und Ratio. Sie können die Studie als pdf-Datei herunterladen.

Elektropost 03/06

Gerade losgeschickt: Ausgabe 03/06 der “Elektropost”.

Die Themen:

  1. Was mich gerade umtreibt
  2. Der industrielle Mittelstand - Ein Erfolgsmodell
  3. Was läuft im Oberstübchen? The Encyclopedia of Psychology
  4. Denken und Gedächtnis - Das Storehouse-Modell
  5. Die Hülle ist da, der Geist nicht: Zur Inneren Kündigung
  6. Wie kommt das Neue in die Welt? Ein Vortrag zur Innovation
  7. Erst planen, dann handeln: Das Projektmanagementhandbuch
  8. Sport im Sitzen: Das Mini-Schachlehrbuch
  9. Die Axt im Haus… Dinge zum Selbermachen

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Die Lists im Fernsehen!

Na gut, nicht ins Fernsehen, aber immerhin in die Samstagausgabe der Münchener tz haben es meine Frau, unsere ältere Tochter und ihr Freund geschafft. Während eines Wochenendausflugs wurden die Drei zum Thema Erste Hilfe befragt und abgelichtet. Hier der Beweis (Ausgabe vom Samstag, den 22. Mai). ;-)

Die Lists in München

Warum f2f unersetzlich ist

Irgendein IT-Guru meinte einmal, die zwei wichtigsten Kommunikationsmittel der Zukunft seine e-Mail und das Flugzeug. Damit hat er auf den Punkt gebracht, was viele schon lange ahnen: Face-to-face- (f2f) Kommunikation kann durch neue Medien zwar ergänzt, aber nicht ersetzt werden. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir Menschen und gegenseitig eben als Gesmtkunstwerk wahrnehmen mit all unseren Sinnen: Nicht nur mit den Augen, nicht nur mit den Ohren, sondern eben auch mit der Nase und dem Tastsinn. Vor allem aber arbeiten alle unsere Sinne gemeinsam an der Erfassung der Mitmenschen und nicht getrennt. Näheres dazu können Sie in einem Artikel von Kathy Sierra lesen: “Why face-to-face still matters!”

E-Learning-Blog

Vor einiger Zeit begeisterte mich e-Learning derart, dass ich mit moodle eine eigene Lernplattform auf meinem Serverplatz installierte und sogar eine einschläge Ausbildung an der Universität London absolviert habe. Mittlerweile ist bein Enthusiasmus auf Grund einschlägiger Erfahrungen deutlich abgekühlt. Ein überzeugter Streiter für das e-Learning ist Tim Schlotfeldt. Mit Hilfe seines E-Learning-Blogs gelingt es mir, zumindest den Anschluss an die Szene nicht zu verlieren. Mit ihm macht es besonders Spaß, nicht einer Meinung zu sein. Aus diesem Grund steht sein Blog bei mir auf der Rolle.

Broschüre zur Mitarbeiterführung

Für das Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen hat der bekannte Organisationspsychologe Lutz von Rosenstiel einen Leitfaden zur Mitarbeiterführung in Wirtschaft und Verwaltung verfasst. Auf 210 Seiten werden den Lesern “Anstöße zur Ermutigung” auf den Weg gegeben. Führung muss ja wirklich etwas Bedrohliches an sich haben. ;-)
Wie dem auch sei, es wird wahrlich nichts ausgelassen. Das Büchlein behandelt neben den klassischen Führungsinstrumenten auch Themen wie Einzel- und Gruppenarbeit, Umgang mit Konflikten oder Veränderungsprozesse. Den Leitfaden können Sie sich als pdf-Datei herunterladen. Die knapp 3 MB lohnen sich allemal.

Unternehmensberater trifft Schäfer

Marcel Widmer erzählt heute die Geschichte eines Managers und eines Ingenieurs. So etwas Ähnliches habe ich schon einmal gehört, nur waren ein Unternehmensberater und ein Schäfer die Hauptakteure. Im Netz findet man alles, hier ist die besagte Geschichte.

IODA Konferenz 2006

Dieses Wochenende besteht noch die Möglichkeit sich als “Early Bird” bei der IODA Konferenz 2006 anzumelden. Man spart dabei immerhin 100 €. ;-)

Wenn Sie einen Kollegen über diese Konferenz informieren, können Sie sogar etwas gewinnen, nämlich ein interessantes Bücherpaket.

Konferenzort ist in Zeist das Woudschoten Conferentiecentrum. Die Konferenz findet statt vom 27. bis 31. August und steht unter dem Thema: “Vive la difference! Exploring the differences in Organization Development, in organizations and in society.” Die einzelnen Beiträge können Sie hier einsehen.

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