Letzten Freitag habe ich am Workshop von David Allen in Washington D.C. teilgenommen. Ein paar Bemerkungen zu dieser Veranstaltung:
Es ist für mich immer schwer einzuschätzen, wie viel Hörer an der Veranstaltung teilgenommen haben. Zweihundert dürften es schon gewesen sein. Ich wurde von ihm als Teilnehmer mit der weitesten Anreise persönlich begrüßt, was ein leichtes “Wow” beim Auditorium und bei mir ein leichtes Gefühl von Gebauchpinselt-Sein hervorrief. 
Ich spreche von Hörern, denn David Allen bestritt den ganzen Tag nahezu ausschließlich in Form einer Beamerpräsentation. Hört sich auf den ersten Moment schlimm an, ist es aber nicht. David Allen ist ein sehr humorvoller Mensch, Langeweile kam zu keinem Moment auf. Schade, dass ich als Non-Native Speaker nicht alle seiner unzähligen Pointen verstanden habe.
David Allen zeigte uns anhand seines eigenen Systems, wie GTD softwaretechnisch umgesetzt wird. Walk the Talk in Reinkultur. Auf diese Weise gewann das System zusätzlich an Transparenz. Da muss ich bei mir wohl noch ein bisschen aufräumen. David Allen benutzt übrigens Lotus Notes, nicht das offensichtlich unvermeidliche Outlook.
Es gab vor dem Vortragssaal einen Tisch mit allerlei mehr oder weniger nützlichen Artikeln. Ich konnte der Versuchung widerstehen, eine Baseball-Mütze mit GTD vorne drauf zu erwerben. Das Zeug ging weg wie warme Semmeln. Über die Marketingfähigkeiten unserer amerikanischen Freunde staune ich immer wieder.
GTD ist weit mehr als nur eine Methode zur Selbstorganisation. Nach dem Workshop war mir die Bedeutung der vertikalen Organisation (die “Flughöhen”) wesentlich klarer. GTD konsequent umgesetzt hat wesentlichen Einfluss auf die Lebensplanung und den Umgang mit anderen Menschen, sowohl im Beruf als auch privat. Ich werde darüber im ToolBlog sicher das eine oder andere schreiben.
Hier noch ein paar Bilder vom Seminar…