Schreibpause wg. fünfter Jahreszeit

Marcel Widmer hat mir zwar ein Stöckchen zugeworfen, das ich aufgreifen werde, aber dennoch gibt es hier und beim ToolBlog eine kleine Schreibpause bis voraussichtlich kommenden Dienstag. Grund ist das Ravensburger Rutenfest, das heute mit einem Kanonenschuss vom Mehlsack eröffnet wird. In dieser Zeit gibt es für die Ravensburger das Gebot “Du sollst keine anderen Aktivitäten neben dem Feiern haben”. Die Leser werden verstehen, dass auch ich mich daran halten muss. :-D

Der Palast der Projekte

Auf dem Rundgang über das Gelände der Zeche Zollverein sind wir eher durch Zufall in das ehemalige Salzlager der Kokerei gestolpert. Das Gebäude dient als Ausstellungshalle und beherbergt den Palast der Projekte.
Letzterer ist eine Rauminstallation der Künstler Ilya und Emilia Kabakov und dient der Entwicklung und Archivierung von Projekten und Ideen als künstlerische Aufgabe.
Drei Grundfragen sind zu beantworten:

  1. Wie kann man sich selbst verbessern?
  2. Wie macht man diese Welt besser?
  3. Wie stimuliert man die Entstehung von Projekten?

Bisherige Antworten auf diese Fragen finden Sie in dem besagten Palast oder im Internet. Fahren Sie hin, entweder real oder virtuell, es lohnt sich allemal. Oder wussten Sie, wie man Engeln begegnet? Sehen Sie, hier erfahren Sie es. Vielleicht auch eine Anregung, über eigenen Projekte zu den o. a. Fragen nachzudenken. Wenn Ihnen nichts einfällt, können Sie sich ja von den Projekten zum 3. Fragenkomplex anregen lassen.

Die dämlichsten Erfindungen am/beim Laptop

sind:

  1. Das Ersetzen des matten Displays durch ein glänzendes,
  2. das Touchpad (!!!) :mad:

Ein Wochenende im Revier

Nein, es war nicht die Hitze, die mich in den letzten Tagen davon abgehalten hat, hier auf Ihrem Bildschirm etwas zu veröffentlichen. Ich war unterwegs, und zwar im Raum Duisburg/Dinslaken. Dort im Hotel habe ich leider nur den Telefonkabeluraltmodemanschluss und das macht das Bloggen nicht gerade zum Vergnügen.

Am Samstag besuchte ich mit Freunden die Zeche Zollverein. Als begeisteter Leser des “Worldheritage-Forum” von Matthias Ripp wußte ich natürlich, dass diese ehemalige Industrieanlage zur Weltkulturerbe gehört. Ich muss sagen, sowohl Location, wie man heute sagt, als auch das Konzept haben mich sehr beeindruckt.

In den 1930ern war die Zeche Zollverein der modernste derartige Industriebetrieb der Welt. Ich stand schon ein bißchen nachdenklich zwischen den alten Apparaturen herum und versuchte mir den Lärm und das Getriebe vorzustellen, als alles noch in Betrieb war.
Auf “Schätze der Welt” finden Sie umfangreiche Informationen über die Zeche Zollverein und können einen einschlägigen Dokumentarfilm anschauen.

Meine Fotos sind nicht so schön geworden, ich Depp hatte die Digicam vergessen und musste das Mobiltelefon mißbrauchen. Na ja, immerhin…

www.flickr.com

Welches Schulsystem ist krank, welches gesund?

Spiegel online beschreibt den interessanten Fall eines hessischen Berufsschullehrers. Dieser unterrichtet mittlerweile in der Schweiz, obwohl/weil ihn der Schuldienst in Hessen krank macht. Aus dem Artikel kann man vieles lernen, u. a. über das Denunzieren (”zwei anonyme Briefe”), über das GutachterUNwesen (”ein fünftes Gutachten”) oder die Arbeitsbedingungen hier wie dort. Faszinierend!

Video von David Allen

Ende Mai habe ich in Washington den Workshop “GTD Roadmap” besucht. Ich habe ein paar Fotos gemacht und darüber berichtet. Bewegte Bilder verschaffen sicher einen anderen Eindruck. Auf Google Video gibt es ein kurzes (Werbe-) Portrait von David Allen bei der Arbeit. Leider geht es mir auch beim Betrachten des Films wie live während des Workshop: Ich verstehe die Pointen nur zur Hälfte. Blöd, dass ich kein Native Speaker bin.

Weblog-Etikette

Donnerwetter, da hat Marcel Widmer ja etwas losgetreten…
Seit einiger Zeit hatte ich beobachtet, dass Inhalte von “Interessante Zeiten” und eben auch von Marcels “JobBlog” automatisch in einer RSS-Box auf einem dritten Weblog landen, ohne das wir darüber informiert waren. Ich habe Marcel daraufhin angemailt und er hat gleich mal überprüft, wo die Inhalte seines JobBlogs sonst noch so auftauchen. Daraus entstand der Beitrag: “Wer übernimmt Inhalte vom JobBlog?”
Ein Stich ins Wespennest, wie der entsprechende Thread zeigt. Immerhin wurde der Beitrag zwanzig Mal kommentiert.
In meinem Kommentar habe ich geschrieben, dass es für mich nicht einmal so sehr um Rechtsfragen geht, sondern vielmehr um den Stil im Umgang der Blogger untereinander.
Hierzu gibt es ein paar interessante Sätze bei about.com. In dem Artikel “Top 10 Weblog Ethics and Etiquette Tips” heißt es unter anderem:

  • Follow Hotlinking Guidelines.
  • Credit Your Sources.
  • Respect Copyright at All Times.

Und weiter in einem anderen Beitrag unter dem Titel “14 Copyright Tips for Bloggers”:

  • Never copy the whole of anyone else’s material: whether it is a picture, an article or a layout.
  • Don’t just copy someone else’s stuff, even if it is funny, cool or interesting, without having some new point or comment or criticism of your own.
  • Acknowledge your sources if you do copy, and link to them.

Ich bin ja nun schon ein älteres Semester und es gab tatsächlich einmal eine Zeit vor dem Internet. Dort nannte man das Ganze “Zitieren”. Und zu jedem Zitat gab es eine Quellenangabe.

Ich halte das Ganze so:

  • Wenn ich auf einem anderen Weblog einen interessanten Beitrag stoße, den ich für einen eigenen Artikel weiter”verarbeiten” verwenden möchte, dann steht in dem Artikel ein “via” mit dem verlinkten Namen des Blogs.
  • Zitate (auch Bilder sind Zitate) werden grundsätzlich mit einer verlinkten Quellenangabe veröffentlicht.
  • Wenn ich im Zweifel bin, ob ich verlinken soll oder nicht, dann wird verlinkt: In dubio pro lingamini. ;-)

Ich hoffe, dieses vorgehen genügt auch juristischen Anforderungen, allerdings kann man sich in Deutschland dessen nie sicher sein, wie Marcel in einem seiner Kommentare richtig bemerkt.

Rebecca Blood hat einen in ihrem Blog einen schönen Beitrag zum Thema veröffentlicht: “Weblog Ethics”. Ich zitiere:

The weblog’s greatest strength — its uncensored, unmediated, uncontrolled voice — is also its greatest weakness.

Sprachen-Podcasts

Gestern war Zeit zum Stöbern im Internet und da ich mich gerne mit Sprachen beschäftige, habe ich drei hervorragenden Podcasts zum Englisch und Spanisch lernen entdeckt.

Englisch

  • goFluent bietet wöchentlich ein neues Podcast mit Alltagsszenen an. Transskripte konnte ich auf der entsprechenden Seite allerdings nicht finden.
  • ESLpod bietet ebenfalls Alltagsszenen an, die sich jedoch mehr auf den geschäftlichen Umgang konzentrieren. Das Vokabular der Handlung wird nach der Szene umfassend erklärt. Wenn man dennoch will, kann man für 10$ monatlich Mitglied werden und dann u. a. sämtliche Transkripte als pdf-File herunterladen.

Spanisch

  • ssl4you - Español Segunda Lengua para Todos heißt das Podcast von Teresa Sanchez. Hier bekommt man erklärt, wie man Fahrkarten kauft, Hotelzimmer bucht und andere nützliche Dinge. Die Transkripte gibt es auf Ihrem Weblog gratis mit der Übersetzung ins Englische. Ich bin total begeisert, weil ich zum ersten Mal eine Ahnung habe, von was die Leute reden. Ich mache Fortschritte! :-D

Jobs and Employers we Love and Hate

Was es alles gibt…
Bei JobVent.com kann man sich über seine Arbeit und den dazugehörigen Arbeitgeber auslassen. Wie immer werden die Ergebnisse in Rankings zusammengefasst: 10 Best Companies, 10 Worst Companies usw.
Nun gibt es derartige Ansätze ja auch bei uns, MeinProf.de ist so ein Beispiel, wenn auch in anderem Kontext. Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Ist das nun eher populstisches Dampf Ablassen oder Meinungsbildung von unten? Ist der mögliche Nutzen derartiger Seiten größer als der Schaden, der damit angerichtet werden kann? Kann man von den Befindlichkeiten Einzelner auf ein ganzes Unternehmen schließen? Und speziell bei MeinProf.de: Regieren die Affen den Zoo?
Fragen über Fragen, was meinen Sie?

Regensburg im Weltkulturerbe

Heute bei der Tagesschau: “Unesco nimmt Regensburg in Weltkulturerbeliste auf.”
Da wird sich meine liebe Kollegin Irina Wöhler aber freuen… :-D

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