1st World Café European Gathering-Dresden 2007

Vom 3. bis 5. Mai findet in Dresden die erste World Café Konferenz in Europa statt. Wenn man sich bis zum 15. Februar anmeldet, gibt es attraktive Frühbucherkonditionen.
Wer sich informieren möchte, um was es beim World Café geht, lese das Buch “The World Cafe” der Urheber der Methode.

The World Cafe. Shaping Our Futures Through Conversations That Matter

Ein Interview mit Juanita Brown und David Isaacs gibt es auch als kurzes Video.

Demokratieverständnis

Ich kann mich noch gut an die Klassensprecherwahlen in der Schule erinnern. Da ließen sich zwei oder drei Klassenkameraden aufstellen, über die dann abgestimmt wurde. In der Regel schrieb man dazu den Namen des gewünschten Kandidaten auf ein kleines Zettelchen. Danach ging einer mit dem Hut herum und sammelte die Zettel ein. Danach wurden die Stimmen ausgezählt, meistens mittels einer Strichliste an der Tafel. Der Gewählte wurde dann gefragt, ob er die Wahl annähme, die Verlierer gratulierten artig und wurden von Lehrern, Sieger und Mitschülern bei Bedarf etwas getröstet. Das war es dann.

So oder ähnlich werden die Meisten von uns Demokratie gelernt haben. Die Mitglieder der Führungsspitze der CSU offensichtlich nicht. Hier wird ein völlig normaler demokratischer Vorgang, nämlich die Wahl eines Vorsitzenden auf einem Parteitag, als größter anzunehmender Unfall betrachtet. Wahl heißt immer auch Auswahl, liebe CSU-Spitze. So eine Auswahl ist ein Vorgang, der in Deutschland jeden Tag viele hundert Male in unseren Vereinen stattfindet. Was eine Wahl hingegen mit mangelnder “Geschlossenheit” zu tun haben soll, will sich mir einfach nicht erschließen. Aber ich habe Demokratie ja auch nur in der Schule und nicht in einer Partei gelernt.

Wie man einen Schlaganfall erkennen kann

Vielleicht etwas ungewöhnlich in diesem Blog, ich halte den Beitrag aus dem Blogatelier jedoch für sehr wichtig. Deshalb ein Verweis an dieser Stelle: “Schlaganfall anhand von 4 Fragen erkennen”.

Fahrt nach Bayern

Heute Nachmittag und morgen begleite ich einen Workshop zu Prozessqualität und Fehlerverhütung in Neuburg an der Donau. Das werden zweihundert interessante Kilometer auf den Straßen. Wie ich heute im Rundfunk gehört habe, ist im unseren benachbarten Freistaat derzeit “Land unter”. Gott sei Dank scheint der Sturm ja nachzulassen, aber die Nachwehen werden sicher zu spüren sein.
Gestern Abend gab es ein Interview mit einem Klimaforscher, der im wahrsten Sinn des Wortes zum Sturm geblasen hat. Jetzt geht er los, der Klimawandel.

10 Gründe für Coaching im Business

Die Frage ist berechtigt: Wozu und warum sollte man eigentlich einen Coach engagieren? Ich weiß nicht, was Sie antworten würden, “Be Excellent“listet die folgenden 10 Gründe auf:

  1. Ein Coach kann ein Vertrauter sein.
  2. Ein Coach kann Ihnen helfen, Ihre blinden Flecken zu entdecken.
  3. Ein Coach kann Ihnen objektives Feedback geben (na ja, mit dem Wort “objektiv habe ich immer so meine Schwierigkeiten).
  4. Ein Coach betrachtet die Dinge mit anderen “zusätzlichen” Augen.
  5. Ein Coach kann Sie in der Verantwortung halten.
  6. Ein Coach kann der Resonanzboden für Sie sein (”sounding board”, schwer zu übersetzen).
  7. Ein Coach könnte ein zusätzliche Quelle für kreative Ideen sein.
  8. Ein Coach kann Ihnen helfen, Ihre eigene Vision zu entwickeln.
  9. Ein Coach hilft Ihnen, Ihren Erfolg zu feiern und hilft Ihnen auf, wenn es nicht so klappt.
  10. Ein Coach kann Sie beim Prozess “Lebensführung” unterstützen.

Welche Gründe für Business-Coaching würden Ihnen einfallen?

Der Sturm

Hört sich wirklich nicht gut an, was Benji Wiebe im Durchblickerblog über unseren Freund Kyrill da von sich gibt. Ich möchte einmal wissen, wer diesen Unwettern solche ulkigen Namen gibt. Benji gibt in dem o.a Beitrag ein paar Tipps, wie man sich während des Sturms verhalten sollte.
Spiegel-online hingegen klärt die Leser auf, was nach dem Sturm zu tun ist: “Was die Versicherung zahlt”.

BTW: Zur Zeit gibt es einige Bücher der Spiegel- Bestsellerliste günstig im Handel. Über die Feiertage habe ich von Sebasian Junger das Buch “Der Sturm” gelesen. Eine faszienierend, aber auch beängstigende Lektüre. So schlimm wird es hoffentlich nicht kommen!

Der Sturm. SPIEGEL-Edition Band 19

Luhmann für Einsteiger

Organisationsberatung bzw. -entwicklung ist heutzutage ohne das Beiwort “systemisch” gar nicht mehr denkbar. Dabei bin ich mir nicht ganz sicher, ob diejenigen, die es verwenden, immer wissen, was sie damit sagen wollen. Ihnen und allen anderen Interessierten ist eine Website gewidmet, die in das Denken des berühmten deutschen Soziologen und Systemtheoretikers Niklas Luhmann einführt. Sehr lehrreich und didaktisch ansprechend aufbereitet.

Wider den Telefonspam!

Es gibt eine Sache, die ich noch schlimmer finde als e-Mail-Spam, nämlich Telefon-Spam. Während ich bei ersterem selbst entscheiden kann, wann ich mich darüber ärgere, überfällt einen der letztere bei den unmöglichsten Gelegenheiten. Gerade wenn man besonders konzentriert arbeitend am Schreibtisch sitzt, kommt garantiert ein Anruf. Entweder soll ich bei einer Umfrage mitmachen, über meine Telefonkosten nachdenken oder mein Vermögen vermehren.
Vor einiger Zeit habe ich das anti-telemarketing counterscript vorgestellt. Wenn Sie das Abwimmeln nicht selbst erledigen wollen, dann nehmen Sie doch den Service “Frank geht ran” in Anspruch. Unter (0 163) 1 73 77 43 werden Sie geholfen!

[via Schwager]

Krankenstand 2006

Wie die “Welt” heute berichtet, hat der Krankenstand in deutschen Betrieben das niedrigste Niveau seit Jahren erreicht. Im Jahr 2006 waren die Arbeitnehmer durchschnittlich 7,2 Arbeitstage krank, im Westen ist das das niedrigste Niveau seit 1970. Was war da? Ach ja, Einführung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Ein Zitat aus dem Artikel finde ich besonders bemerkenswert:

Je kleiner ein Unternehmen und je höher die Verantwortung des Mitarbeiters ist, desto geringer fallen die Krankenstände aus.

Was meinen Sie, ist der Hauptgrund für das Rekordtief beim Krankenstand?

Cindy Sherman im KUB

Vorgestern gab es wieder einmal etwas Kultur. Das Kunsthaus Bregenz zeigt gerade eine Ausstellung der amerikanischen Fotografin Cindy Sherman, eine der Vertreterinnen der “inszenierten Fotografie”.
Ich fand die Verwandlung und Handwerk der Künstlerin bestechend, das zweite Stockwerk hätte ich mir gerne erspart. Die Ausstellung geht bis 28. dieses Monats.

(Auf das Foto klicken)
Sherman in Bregenz

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