Die nächste Woche bin ich unterwegs: Ravensburg - Calmbach - Neu-Isenburg - Krefeld - Köln - Duisburg - Jena - Ravensburg. Da kann es sein, dass das Bloggen auf der Strecke bleibt. Ich bitte um Nachsicht.
Ich habe ein Notebook, das wird schon nach kurzem Gebrauch unglaublich heiß. Deswegen springt schon nach kürzester Zeit zur Kühlung der Ventilator an. Beruhigend zu wissen, dass der Ventilator läuft, denn er ist unüberhörbar. Während Präsentationen ist er mindestens so geräuschvoll wie der Beamer. Alle Anwesenden nicken dann anerkennend, denn so einen leistungsfähigen Kühler haben andere nicht in ihren Notebooks. Auf Reisen konnte ich meine Arbeitseffektivität deutlich steigern. Die kurze Akkulaufzeit erlaubt auch keine sinnlose Trödelei, man muss sich genau überlegen, was man wie erledigen möchte. Von Anfang an habe ich mit einer externen USB-Maus gearbeitet. Ich konnte mich nicht an das eingebaute Touchpad gewöhnen. Obwohl das Pad kaum genutzt wurde, sind die Tasten mittlerweile stark ausgeleiert, insbesondere die linke. Das Laptop hat auch eine eingebaute Work-Life-Balance-Funktion: Es bleibt bei einem Versuch, im Sommer draußen im Garten arbeiten zu wollen. Das Display verhindert durch heftiges Spiegeln und unzureichendem Kontrast jede sinnvolle Beschäftigung. Das ist auch besser so, man sollte bei Sonnenschein auch besser in der Hängematte liegen. Bleibt noch der Support. Hier muss man auf Englisch auf der Supportseite fragen, auf Englisch bekommt man auf der Supportseite die Antwort. Wenn man den englische Text nicht versteht, macht das auch nichts, denn die Antworten, die ich bislang bekommen habe, sind ohnehin nichtssagend. Manchmal sind auch die Links tot, dann kann man sich sogar das Lesem der Antwort sparen.
Sie merken ich bin mit dem Laptop rundherum glücklich, raten Sie mal, um welches Modell es sich handelt…
Mittlerweile bin als Trainer und Organisationsberater im elften Jahr meiner Selbstständigkeit. Und, Danke der Nachfrage, ich bin recht zufrieden. Michael McLaughlin hat ein e-Buch zum freien Download ins Netz gestellt, in dem er 62 Tipps für erfolgreiches Consulting verrät. Ich muss mir das mal bei Gelegenheit zu Gemüte führen, schließlich kann man ja nicht erfolgreich genug sein.
Mein Vater hat mir einmal erzählt, wie das in den 1960ern war, als man auch am Samstag arbeiten musste. Man wäre zwar öfter in der Fabrik gewesen, hätte aber mehr Zeit gehabt, Zwischenmenschliches zu pflegen. Heute bleibt derartiges mehr und mehr auf der Strecke. Immer mehr muss von immer weniger Mitarbeiter in kürzerer Zeit erledigt werden. Genau dies zeigt eine Studie, die die Arbeitsbedingungen in 31 Ländern in Europa untersucht hat: “Europeans working fewer hours but under greater stress”.
Das passt! Vor einigen Tagen habe ich Ubuntu “Dapper Drake” auf einem ausgedienten Zweitrechner installiert, da kommt die Anleitung als OpenBook im Internet daher: Ubuntu GNU/Linux von Marcus Fischer. Jedes Mal,wenn eine neue Version auf den Markt geworfen wird, nehme ich mir vor, Windows nicht mehr aufzurüsten. Ich hoffe, diesmal bleibt es nicht beim Vorsatz.
Bei Spiegel-online gibt es heute Ausschnitte aus dem Patentatlas 2006 zu sehen. Das Werk zeigt auf, wo in Deutschland die Tüftler sitzen. Dies sind die Regionen mit der höchsten Dichte an Patenten:
Stuttgart
Ostwürttemberg
München
Mittelfranken
Bodensee-Oberschwaben
So werden aus Stereotypen harte Tatsachen.
Eine Pressemitteilung des Deutschen Patent- uns Markenamts gibt es hier.
Meine Meinung über die herrschende Rundfunklandschaft habe ich an dieser Stelle ja bereits öfters kundgetan. Auf Reisen bekam ich nun das Buch “Einzelheiten I & II.” von Hans Magnus Enzensberger in die Hand. In ihm sind Essays über die “Bewusstseinsindustrie” gesammelt, alle entstanden zwischen 1957 und 1962. Die Aktualität der Beiträge ist faszinierend und auch etwas erschreckend. Für mich ist gleich der erste Artikel ein Highlight: “Bewußtseins-Industrie” von 1962. Ich würde gerne einmal wissen, was Enzensberger heute zu Internet und Big Brother zu sagen hat. Gut für eine nächtliche Recherche.