Frage an die Leserschaft

Vor einiger Zeit hatte ich eine Ausbildung an der Londoner Universität in Online Education and Training absolviert. Um den entsprechenden “Schein” zu erlangen, musste ich damals ein Essay über ein selbst gewähltes Thema schreiben. Ich hatte mich damals entschieden, zu beleuchten, inwieweit e-Learning-Programme für die Organisationsentwicklung genutzt werden können und mir dazu Moodle und OpenSpace-online ausgeguckt. Auf der diesjährigen IODA-Konferenz in Kanada möchte ich das Thema noch einmal aufgreifen und eine kollegiale Diskussion über den Einsatz von Wikis, Weblogs und Co. in Veränderungsprozessen anleiern.
Hat jemand Erfahrung in diesen Dingen und kann mir Lesestoff oder Links empfehlen? Ein sakrisches TIA schon einmal! :-)

Was ist ein Hygienefaktor?

Anfang der Woche haben wir während eines Workshops zum Thema Führung über Motivationsmodell diskutiert. In der Organisationspsychologie werden da ja eine ganze Menge auf dem Markt gehandelt. Eines der bekannteren Modelle ist sicher die Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg. Die allwissende Wikipedia schreibt:

Die Zwei-Faktoren-Theorie (auch Motivator-Hygiene-Theorie) von Frederick Herzberg ist eine Theorie zur Arbeitszufriedenheit und zur Arbeitsmotivation. Zufriedenheit und Unzufriedenheit stellen hier nicht die beiden äußersten Ausprägungen einer Eigenschaft dar, sondern sind als zwei unabhängige Eigenschaften zu betrachten: Die “Hygienefaktoren” (unzufrieden – zufrieden) sowie die “Motivatoren” (zufrieden – nicht-zufrieden) repräsentieren diese beiden Bereiche.

Herzberg bezeichnete die Hygienefaktoren als Di-Satisfier, also “Unzufriedenmacher”. Eine der Haupteigenschaften der Hygienefaktoren ist, dass man nicht besonders über sie nachdenkt, solange sie in Ordnung sind. Wenn sie jedoch fehlen oder nicht stimmen, nimmt die Unzufriedenheit ihren verhängnisvollen Lauf. Ein Beispiel für einen Hygienefaktor ist beispielsweise die Gesundheit. So denken wahrscheinlich Wenige über Ihren Stoffwechsel nach, aber wehe, er funktioniert nicht.
Wie ich jetzt bemerke, ist ein entscheidender Hygienefaktor für mich ein schneller Internetzugang. Momentan sitze ich im Hotelzimmer mit meinem Laptop und einem Analogmodem. Es ist zum Haare Raufen! Internet zum Abgewöhnen.

BlogCampSwitzerland

Das war es also, das BlogCampSwitzerland, gestern in Zürich. Ein paar Randnotizen:

  • Die Anreise über den Bodensee mit der Fähre nach Romanshorn und weiter per Zug nach Zürich verlief äußerst angenehm. Das muss ich mir merken, denn damit ist auch der Zürcher Flughafen attraktiv für mich.
  • Das Gebäude der ETH war für mich beeindruckend. Nein, nicht wegen der Größe etwa oder des Baustils, sondern wegen der Sauberkeit und Ordnung. Undenkbar in Deutschland. Keine Graffitis, keine Abfälle in der Ecker, keine vollgeschmierten Bänke. Unglaublich!
  • Ich bin wohl doch zu alt für ein Studium oder vielleicht korrekter: Mein Bauchansatz macht es mir schwer, mich im Hörsaal in eine Bank zu zwängen. Falls ich also doch noch einmal studieren möchte, ist vorher FdH angesagt.
  • Definition “Wissensmanagement”: “Gerüchteplattform  mit geschäftlichem Inhalt.”
  • Ich mag den Vergleich OpenSpace und Barcamp nicht besonders. M. E. beschränkt sich die Gemeinsamkeit auf die Erstellung der Agenda. Das war es dann aber auch schon. Danach keine Sessions im Sinne von Workshops, sondern vielmehr Vorträge mit anschließender Fragerunde. Und da haben wir ihn, den Unterschied, der den Unterschied macht.
  • Zwei Präsentationen, die ich informativ und nützlich fand:

Vielen Dank bei den Organisatoren für die gelungene Veranstaltung. Ich komme wieder, wenn Ihr mich das nächste Mal wieder reinlasst.  ;-)

www.flickr.com

BTW: Wo war eigentlich Marcel?

Auf nach Zürich (nochmal)

Dass hier in den letzten Tagen so wenig passiert ist, liegt schlicht und einfach daran, dass ich zur Zeit “vogelwuid” unterwegs bin, wie die bayerischen Nachbarn sagen. Bis gestern war ich in Wesel am Niederrhein, wo ich zwei Workshops zum Thema “Führung” begleiten durfte. Zu Gast war ich im Hotel “Haus Duden“, das ich an dieser Stelle einmal lobend erwähnen möchte.
Morgen geht es also nach Zürich in die Schweiz zum BlogCampSwitzerland, weswegen ich weiter unten auch noch einmal mein Konterfei veröffentliche, schließlich möchte ich ja ein paar Leute treffen und die müssen mich schließlich erkennen. ;-)
Was liegt nächste Woche an? Montag und Dienstag noch einmal Wesel, danach weiter nach Saarbrücken, danach noch ein Gespräch in Rheinland-Pfalz. Vermutlich werde ich also weiter in meinen Blogs etwa kürzer treten. Ich gebe zu, ich bin abends nach einem Workshoptag in der Regel zu müde, um blogtechnisch noch Bäume ausreißen zu können. Man sehe es mir nach.

Auf nach Zürich

So, gerade habe ich die Fahrkarte für Samstag, den 24. nach Zürich gekauft. Dort findet das BlogCampSwitzerland statt und ich schmuggle mich als Nichtschweizer dazwischen. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich vom Hauptbahnhof zum Tagungsort komme.

Das Lied von der Solidarität

Vorwärts und nicht vergessen,
Worin unsre Stärke besteht!
Beim Hungern und beim Essen
Vorwärts, nie vergessen
Die Solidarität!

Auf, ihr Völker dieser Erde!
Einigt euch in diesem Sinn:
Daß sie jetzt die eure werde
Und die große Nährerin.

Schwarzer, Weißer, Brauner, Gelber!
Endet ihre Schlächterei’n!
Reden erst die Völker selber,
Werden sie schnell einig sein.

Das Lied ist mir bei dieser Nachricht sofort in den Sinn gekommen…

Open Space in 30 Sekunden

[youtube V22R6_7eDNE]

Arbeitsräume der Zukunft?

Johannes Kleske beschreibt auf seinem Blog “Arbeitsräume für die digitale Bohème“.
Spannend zu lesen ist seine Übersicht über schon bestehende Arbeitsmöglichkeiten in New York (wo sonst). Diese Arbeitswelten kann man gleich anschauen, Johannes hat dankenswerter Weise Links hinterlegt. Werfen Sie auch eine Blick in die Kommentare zum Beitrag, die schöne neue Arbeitswelt wird durchaus kontrovers diskutiert.

Wikis im Unternehmen

Kollege Martin Koser von frogpond hat mich heute auf eine interessante Artikelreihe hingewiesen, die in der BusinessWeek zu Wikis im Unternehmen erschienen ist. Die behandelten Themen:

  • Wild About Wikis
  • Tip Sheet: Wiki Etiquette
  • Tapping Wikis for Web Community-Building
  • Corporate Wikis Go Viral
  • HBS Professor Andrew McAfee on Wikis

Das muss ich bei Gelegenheit einmal näher unter die Lupe nehmen.

Wurstsalat

Absolut am Thema vorbei, ich weiß. Aber dennoch ein Thema von höchster Brisanz. Wie meine Freunde wissen, bin ich großer Fan des Wurstsalats. Da ich auch viel unterwegs bin, wollte ich einmal eine Seite speziell für Tests dieser köstlichen Brotzeit erstellen. So etwa: 1 Zwiebel ist unterdurchschnittlich, 2 Zwiebeln geht so, 3 Zwiebeln sehr gut, goldene Zwiebel exzellent. Leider ist mir das nie gelungen, auch die Domain wurstsalat.de war schon weg.
Umso schöner, das sich ein Anderer des Themas annimmt: Elsässer Wurstsalat heißt die Spezialseite von Ulrich Lickert. Hier findet man Rezepte und auch Empfehlungen für Gasthöfe. Der Kenner weiß, dass hierbei der badische Landesteil besondere Berücksichtigung findet, denn bei uns in Württemberg heißt der Elsässer Wurstsalat Schweizer Wurstsalat. Man müßte Marcel Widmer mal fragen, wie diese Köstlichkeit in der Schweiz genannt wird.

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