Vom praktischen Nutzen psychologischer Forschung

Von Kurt Lewin stammt der Satz, nichts sei praktischer als eine gute Theorie. Dies hat sich das PsyBlog auch gedacht und in einem Beitrag veröffentlicht, wie Sie sich die Ergebnisse psychologischer Forschung in Alltag zunutze machen können: 10 Practical Uses For Psychological Research in Everyday Life. Sie erfahren unter anderem, wie Sie Lügner entlarven oder herausfinden, ob Sie in Ihrer Beziehung zufrieden sind. Am besten hat mir Tipp Nr. 10 gefallen. Finden Sie selbst heraus, was Sie mit ihm anfangen können. ;-)

50 völlig nutzlose Fakten

Coca-Cola would be green if colouring weren’t added to it.

Es gibt Dinge, die man wissen kann, aber nicht wissen muss. Wenn Sie aber interessiert, dass “Käfer wie Äpfel, Wespen wie Pinienkerne und Würmer wie gebratener Speck schmecken”, dann sind Sie hier richtig. Auf 50 Things Everyone Should Know finden Sie mehr derlei Fakten, die die Welt nicht braucht.

Harold Jarches Werkzeugkiste

Mein kanadischer Kollege Harold Jarche hat seine top ten tools zu Jane Hart’s Favourite Tool Index. Nanu, dachte ich und bin der Sache gleich mal auf den Grund gegangen. Es handelt sich um eine Sammlung von Werkzeugen, nicht einfach eine Linkliste, sondern ein Verzeichnis, in der Kollegen ihre ganz persönliche Werkzeughitliste veröffentlichen. Eine tolle Idee, wie ich finde. Vielleicht sollten wir so etwas auch einmal im deutschsprachigen Raum versuchen. Top five tools würden für den Anfang vielleicht auch reichen. Wer Lust hat, bitte melden.

Mein Laptop ist wieder da

Gestern brachte der Kurierdienst ein großes Paket mit meinem Laptop. Es gab nur einen Lieferschein ohne weitere Hinweise, was genau repariert wurde. Sei’s drum, das Teil funktioniert wieder. Jetzt muss ich nur alle Programme wieder installieren, die mir so im Lauf der Zeit ans Herz gewachsen sind. Wenn ich daran bloss denke.  :mad:

Ein klarer Fall für Aufschieberitis.

Das Märchen vom Rotkäppchen in verschiedenen Fassungen

Man glaubt manchmal wirklich nicht, was es im Internet so alles gibt! Florian Diesch hat auf seiner Site ca. 50 Varianten des Märchens vom Rotkäppchen gesammelt. Da findet jeder Topf seinen Deckel. Leider fehlt das Märchen vom Rotkäppchen für Manager. Ein Manko, wie ich finde gibt es doch Geschichten wie die Bärenstrategie, das Pinguin- oder Pippilotta-Prinzip.

Neusprech in der Wirtschaft (18)

Das Thema “Neusprech in der Wirtschaft” fand ich schon immer spannend. Dies wird schon daran deutlich, dass dies der 18. einschlägige Beitrag ist. Ich freue mich daher umso meht, dass sich endlich ein Profi des Themas angenommen hat. Der Schriftsteller Burkhard Spinnen beschäftigt sich vom 14. Juli bis 6. August 2007 ab 16.05 Uhr in SWR2 Impuls mit Redewendungen, wie “gut aufgestellt sein” und anderen, die wir vom Bullshit-Bingo her kennen. Sie können die Beitgäge nachhören, bis heute sind veröffentlicht:

Ich freue mich schon auf die weiteren Essays von Spinnen.

Ein bemerkenswertes Zitat

Die Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich im Spiegel 27/2007:

Wir jammern immer noch zu sehr nach Papa Staat. Um es mit Freud zu sagen: Es ist ein menschliches Bedürfnis, wieder Kind zu sein und die schützende Hand des Vaters über sich zu spüren. Dieser Wunsch ist in Deutschland, das zu lange keine Demokratie war, sehr ausgeprägt. Da hat alle Psychoanalyse nichts genützt.

Kurze Sendepause

Mein Laptop hat nun völlig den Geist aufgegeben. Ich bin die nächsten drei Tage daher völlig computerfrei unterwegs, so dass ich keinen Beitrag für Interessante Zeiten verfassen kann. Ab Freitag geht es wieder weiter. Ich bitte um Verständnis.

Die Überschrift des Tages

habe ich heute bei “Management Issues” gefunden:

Working with idiots can kill.

Könnte was dran sein.

Telekom (2)

Zum Zwecke der Mitarbeitermotivation will die Deutsche Telekom eine Walk of Fame für ihre Mitarbeiter bauen, wie die Presse heute vermeldet. Nein, zwar ist das Wetter wie im April, wir haben dennoch Juli.

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