Geld fuer die Ravensburger Nordstadt

Kaum ist man weg, schon tanzen die Maeuse auf dem Tisch. Was soll das heissen: “Ravensburg: Mehr Geld für Nordstadt“? Seit wann sind die Ravensburger denn fuer Weingarten zustaendig?

Das Phaenomen “Innere Kuendigung”

das muss ich festhalten , auch wenn ich gerade im Internetcafe in Vancouver sitze. Bei der Financial Times Deutschland ist heute ien interessanter Beitrag zu einem Forschungsprojekt zur Inneren Kuendigung erschienen. Zur Website des Projekts geht es hier. In dem Artikel wird Viktor Frankl zitiert. Die Beschaeftigung mit seinem Ansatz gehoerte fuer mich zum Pflichtprogramm fuer jeden Manager.

IODA-Konferenz in Kanada

Gestern bin ich in der Stadt angekommen, die man i.a. zu einer der schoensten der welt zaehlt: Vancouver. Allein der Flug von Calgary hierher ueber die Berge war atemberaubend. Ich werde hier ein paar Tage verbringen und mit amerikanischen Kollegen/Freunden weiter nach Kamloops und Sun Peaks fahren, wo die diesjaehrige IODA-Konferenz stattfindet. Ich freue mich schon auf die Kolleginnen und Kollegen.
Ich nehme es mir zwar immer wieder vor, auch von unterwegs regelmaessig zu posten, aber erfahrungsgemaess gelingt mir das eher nicht. Auch hier ist es gar nicht so einfach, in der Naehe der ntekunft den Zugang zum Netz zu finden, den ich mir fuers Bloggen wuensche.
Ausserdem klemmt wie in Internetcafes ueblich, mal wieder die Tastatur *grummel*.

Wie ticken Teenager?

Die Pubertät ist eine spannende Zeit. Nicht immer einfach für die Eltern, mindestens genau so schwer für die Teenager. Was geht eigentlich während dieser Zeit in den Köpfen der jungen Menschen vor? Die Macher von Frontline versuchen, darauf in einer Videoreihe Antworten zu finden: “Inside the Teenage Brain“. Sie können sich sechs interessante Kapitel online anschauen:

  • Teenagers’ Inexplicable Behaviour
  • The Wirings of the Adolescent Brain
  • Mood Swings
  • “You Just Don’t Understand”
  • From Zzzz’s to A’s
  • Are There Lessons for Parents?

Manchmal hilft es, die Hintergründe zu kennen. ;-)

Die 7 klassischen Werkzeuge

In den 1990ern, als das Total Quality Management (TQM) noch in Mode war, geisterte auch der Begriff Kaizen durch die Industrielandschaft. Laut allwissender Wikipedia ist mit Kaizen

eine ständige/inkrementale Verbesserung gemeint, in die Führungskräfte wie Mitarbeiter einbezogen werden. In der freien Übersetzung aus dem Japanischen bedeutet Kai = Veränderung, Wandel; Zen = zum Besseren.

Ein Bestandteil des Kaizen waren die sogenannten 7 Tools. Im klassischen Sinn (es gibt auch “new tools”) sind die Werkzeuge im Einzelnen:

  1. Das Affinitätsdiagramm, auch Kärtchenmethode genannt,
  2. das Ishikawa-Diagramm,
  3. die Paretoanalyse,
  4. die Qualitätsregelkarte,
  5. die Strichliste,
  6. das Korrelationsdiagramm,
  7. die Schichtung von Daten (Stratifikation)

Diese sieben Werkzeuge wurden vor allem in der Qualitätszirkel- (KVP-Zirkel- etc.) Arbeit eingesetzt, da sie leicht zu erlernen sind. Ob sie für jede Branche der Stein der Weisen sind, darf bezweifelt werden. Sicher ist es sinnvoll, die Methoden zu einem Paket zu schnüren, die den spezifischen Fragestellung am ehesten gerecht werden. Wenn Sie dazu Fragen haben, ich beantworte sie gerne.

Bilder vom Bodensee

Bodenseepeter hat einen Zeppelinflug über dern nämlichen See unternommen (Neid!) und atemberaubende Fotos gemacht. Unbedingt anschauen. Schade, dass er nicht über Ravensburg gefahren ist, aber das ist offensichtlich nicht seine Ecke.

Siegen Rüpel immer?

Vor einiger Zeit schaffte es ein Buch mit dem bemerkenswerten Titel Der Arschloch-Faktor in die Bestsellerlisten. Der Autor Robert I. Sutton wollte darin den Nachweis erbringen, dass rüpelhafte Chefs und Kollegen nicht nur nachhaltig das Klima stören, sondern dem Unternehmen sogar wirtschaftlich schaden. Offensichtlich haben die entscheidenden Leute das Buch nicht gelesen, denn heute vermeldet Spiegel-online: Büro-Tyrannen machen besonders schnell Karriere. Im Artikel heißt es:

Die drei Autoren [der zugrundeliegenden Studie] fordern, dass höhere Vorgesetzte sofort eingreifen und den Aufstieg von Chefs bremsen müssten, die autoritäre Verhaltensweisen zeigen. Wie bei einem Krebsgeschwür gehe es dabei um Früherkennung.

Klar, auf dem Weg an die Unternehmensspitze wird man vom Saulus zum Paulus und hat nach erfolgreicher innerer Umkehr nichts anderes zu tun, als untergebene Nachzügler in den Handlungen einzubremsen, mit denen man selbst erfolgreich war. Über eine derartige Realitätsferne kann ich nur den Kopf schütteln. :mad:

Der Arschloch-Faktor

Neusprech in der Wirtschaft (19)

Wir haben Leute, über ein Scoring zu einem Rank kommen, so dass man sich aus diesem Research-Universum ein Portfolio zusammenstellen kann.

Dieser Satz ist beim Lesen schon ein Knaller, noch schöner ist es, wenn man ihn auch hören kann. Aus diesem Grund wird er in dem Beitrag “Das “Denglisch”-Problem” von Heinz-Jörg Graf im Deutschlandfunk öfters wiederholt. Graf beschäftigt sich mit dem zunehmenden mehr oder weniger sinnvollen Gebrauch von Anglizismen in der Sprachen der Wirtschaft.

Ein neuer Player an meinem mp3-Himmel

Wie Sie wissen, ist mir vor kurzem mein Notebook kaputt gegangen. In der Zwischenzeit ist der (das?) Laptop wieder rapariert und hergestellt. Ein dickes Lob an die Firma Euro Point, das die Reparaturen für Sony abwickelt - Dankeschön!  Zu allem Überfluss ist mir aber auch noch mein iPod abgeraucht, und zwar restlos. Das hat mich hart getroffen, ghört für mich das Abhören diverser Podcasts im Bett vor dem Schlafen zu den lieb gewordenen Gewohnheiten im Tagesablauf. Also habe ich eine Ersatzinvestition getätigt, wie es in Industriedeutsch heißt. Nein, es ist nicht wieder ein iPod geworden, auch wenn mich nun die Apple-Gemeinde auf den Index setzt, ich mag schon in natura Äpfel nicht. Statt dessen stammt mein neuer Player vor Creative und heißt ZEN Vision:M. Heute habe ich ihn bekommen und ich muss sagen, ich bin begeistert. Mindestens ebenso leicht zu bedienen, dazu mit Radio und der Möglichkeit der Aufnahme ohne das unsägliche iTunes. Es gibt also noch ein Leben jenseits von Apples iPod. Das freut mich ungemein.