Das Handbuch der kollektiven Intelligenz

Der Begriff der Kollektiven Intelligenz ist ja sehr umstritten. Ganz im Gegensatz zu dem der Kollektiven Dummheit. Da wissen wir Deutsche, was gemeint ist. ;-) Es ist aber allemal interessant, sich damit auseinander zu setzen und das nicht erst, seit web 2.0 in aller Munde ist. Das Handbook of Collective Intelligence ist ein idealer Ausgangspunkt für eigene Recherchen. Einen Artikel zur Kritik des Konzepts finden Sie bei Jaron Lanier, über dessen Essay wiederum Jan Hodel einen interessanten Blogbeitrag geschrieben hat: Die vielen Einzelnen und das eine Kollektiv in Wikipedia.

Lebensweisheiten von Jazzgrößen

Eine Lehrstunde ganz nach meinem Geschmack: Jazz and the art of connecting. Leider kann man die Aussagen von Duke Ellington, Louis Armstrong und Kollegen nicht wörtlich übersetzen:

  1. “The most important thing I look for in a musician is whether he knows how to listen.” (Duke Ellington)
  2. “Writing is like jazz. It can be learned, but it can’t be taught.” (Paul Desmond)
  3. “Don’t bullshit… just play.” (Wynton Marsalis)
  4. “If they act too hip, you know they can’t play shit!” (Louis Armstrong)
  5. “Master your instrument. Master the music. And then forget all that bullshit and just play.” (Charlie Parker)
  6. “It’s taken me all my life to learn what not to play.” (Dizzy Gillespie)
  7. “You can play a shoestring if you’re sincere.” (John Coltrane)
  8. “Anyone can make the simple complicated. Creativity is making the complicated simple.” (Charles Mingus)
  9. “I can’t stand to sing the same song the same way two nights in succession. If you can, then it ain’t music…” (Billie Holiday)
  10. “A great teacher is one who realizes that he himself is also a student and whose goal is not to dictate the answers, but to stimulate his students creativity enough so that they go out and find the answers themselves.” (Herbie Hancock)

Ich glaube, in diesen Aussagen wird sich jeder wiederfinden, der seinen Beruf als Berufung begreift und nach wahrer Professionalität strebt. Übrigens: Der Satz von Dizzy Gillespie hat es mir besonders angetan.

Open Space und Wiki

Demnächst stehen zwei Open-Space-Konferenzen an, die ich begleiten darf. Ich freue mich schon. Nun frage ich mich, ob ich ein Wiki einrichten soll, mit dem die im OS besprochenen Themen weiterverfolgt werden können. Fragen an die Leserschaft: (1) Haben Sie schon einschlägige Erfahrungen mit Wikis gemacht, wenn ja, welche und (2) können Sie mir einen möglichst kostenlosen Wiki-Host empfehlen? Danke schon mal.

Parken und Schlafen am Flughafen

Für mich und all die anderen Vielreisenden: Flughafenhotels und -parkplätze.

Lernmodule (nicht nur) für Lehrer

Die Idee ist bestechend, finde ich. Man zerlegt ein Produkt, ein Angebot, eine Dienstleistung in kleine Module, die man immer wieder nach Bedarf neu zusammensetzen kann. Warum so etwas nicht auch für die Schule, dachten sich die Macher von lernmodule.net. Zunächst richtete sich das Angebot in erster Linie an Lehrer, die entsprechende Sequenzen, Module eben, für ihren Unterricht herunterladen konnten. Mittlerweile wurde das Portal auch für Schüler geöffnet. Originalzitat:

Bisher war das Angebot vor allem auf Lehrer zugeschnitten, die Lernmodule in ihrem Unterricht einsetzen. Da wir viele Anfragen von Eltern und Schülern bekamen, wird das Angebot nun so umgestaltet, dass Schüler sehr viel einfacher darauf zugreifen können.

Vielleicht ist das so, vielleicht sind die Betreiber der Website auch nur höflich und verschweigen, dass das Angebot von Lehrern nicht so genutzt wurde wie erhofft. Zugegeben, das ist reine Spekulation von mir. Ich spekuliere aber nicht ohne Grund. Ein Artikel von Werner Prüher, dem Betreiber des hervorragenden Blogs “Lernen heute”, beschreibt das Kernproblem dieser Datenbanken: Wenn Lehrer zusammenarbeiten …. Während meiner Schulzeit kam uns der “Lehrkörper” immer vor wie ein Monolith in der Brandung. Mittlerweile weiß ich, dass das nicht stimmt. Vielmehr sind Lehrer in der Regel Einzelkämpfer nach dem Prinzip “Jeder für sich und Gott gegen alle”. Meines Erachtens auch ein Mosaikstein zu dem traurigen Bild, das unser Schulsystem abgibt. Wie erleben Sie das?

Der Leitfaden für Unternehmens-Blogs

Nachdem an dieser Stelle schon einige Male über Unternehmens-Wikis gepostet wurde, hier etwas zu Unternehmens-Blogs. Vor einiger Zeit hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. einen Leitfaden für Unternehmens-Blogs veröffentlicht (Download pdf-Datei). Hier können Sie nachlesen, wer für was wann haftet, was ja wichtig ist in unserem Land, in dem es den Rechtsstaat früher gab als die Demokratie. Ich selbst habe mal zusammen mit einem Kunden überlegt, inwieweit man ein Weblog unternehmensintern als Schichtjournal einsetzen könnte. Das Ganze ist damals am Widerstand der IT-Abteilung gescheitert, denen Open Source sehr verdächtig vorkam. Hat ein Leser einschlägige Erfahrungen mit so etwas?

My Jazz Network

Das Angebot werde ich demnächst wirklich unter die Lupe nehmen: My Jazz Network. Beta natürlich.

[via web2null]

Wie werden Sie Ihre Kunden los?

fragt mein Ravensburger Bloggerkollege Michael Herrling und hat in einer kleinen Serie ein paar wertvolle Tipps dazu veröffentlicht. Wir erinnern uns: In den späten 80ern und in den 90ern wurde unter dem Etikett Total Quality Management das Lied der Kundenorientierung gesungen. Ich denke, es hat sich auch wirklich etwas getan in unserem Lande, momentan geht es aber wieder rückwärts, wie ich finde. Liegt es daran, dass mit den Mitarbeitern in den letzten Jahren auch nicht gerade zimperlich umgegangen wurde? Ich weiß nicht mehr, von wem der Slogan “Gentlemen serve gentlemen” stammt, aber er macht deutlich, um was es geht. Nur Mitarbeiter, die sich mit ihrer Arbeit und ihrem Unternehmen identifizieren, sind in der Lage, kundenorientiert zu handeln. So schwer ist das doch gar nicht zu begreifen, Herr Obermann.

Kopf oder Bauch - ein Video

Im September letzten Jahres habe ich über eine Radiodiskussion zum Thema Intuition berichtet. Einer der Teilnehmer war der Psychologe Gerd Gigerenzer, der auch ein interessantes einschlägiges Buch geschrieben hat. Kollege Armin Karge hat ein Video mit Gigerenzer ausgegraben, in dem er sich zur Rationalität von Entscheidungen ausläßt. Danke für den Tipp!

100 Artikel für das Personalwesen

Sie werden einige Zeit brauchen, um das alles durchzulesen.
The HR Bible: 100 Articles Every Human Resources Pro Should Read“, nennt Bootstrapper die Artikelsammlung mit Beiträgen aus den Bereichen:

  • Entwicklungsaufgaben
  • Führung einer Personalabteilung
  • Personalbeschaffung
  • Einsatz von Internettechnologie
  • Outsourcing
  • Führen von Bewerbungsgesprächen
  • Das Halten guter Mitarbeiter
  • Wege der Trennung
  • Karriereplanung im Personalwesen
  • Nachrichten und Hilfen
  • Inspiration und Humor
  • Verschiedenes

Besonders das Halten guter Mitarbeiter wird wohl in den nächsten Jahren Thema. Da werden sich manche in den Personalabteilungen um 180° drehen müssen.

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