Der Mobbing-Test

Ich weiß ja nie so richtig, was ich von diesen “Tests” halten soll. Etwas spöttisch heißen sie bei mir “Brigitte-Tests” nach der gleichnamigen Frauenzeitschrift. Die Aussagekraft ist mehr als umstritten und doch ist jeder neugierig, was wohl dabei herauskommt. Auf Manager-Magazin.de gibt es heute einen Test, auf dem Sie Ihre Widerstandskraft überprüfen können: Wie gut können Sie sich wehren? Klar, dass der Test im Manager-Magazin erscheint, der “Brigitte” für Führungskräfte. ;-)

Wissenschaft mit Haushaltsdingen

Als ich Kind war, gab es ein kleines Taschenbuch mit dem Titel “Spiel, das Wissen schafft”. Ich habe dieses Werk geliebt. Auch ich als kleiner Knirps konnte mit wenig Aufwand Einblick in die Welt der Naturwissenschaften bekommen. Später habe ich mich in der Schule manchmal gefragt, warum so nicht auch der Unterricht sein könnte. Ein Blick auf die Website von Amazon zeigt, das Buch gibt es immer noch. Ein Klassiker offensichtlich. Ich kann es als Geschenk für Kinder nur wärmstens empfehlen. Die Zeit bis zum nächsten Geburtstag, Weihnachten und anderen Gelegenheiten zum Schenken können Sie überbrücken, indem Sie auf die Website Science Toys gehen und die dortigen Vorschläge ausprobieren:

Make toys at home with common household materials, often in only a few minutes, that demonstrate fascinating scientific principles.

Da sind wirklich verblüffende Experimente dabei, Sie müssen keine Angst haben, das Haus in die Luft zu jagen. ;-)

Der Methodenkoffer der Bundeszentrale für Politische Bildung

Auf der einschlägigen Website steht zu lesen:

Der Methodenkoffer ist eine umfangreiche und stetig wachsende Sammlung von Methoden zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Die Methodensammlung soll helfen, Kinderrechte bekannt zu machen und die demokratische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie die Vertretung von Kinderinteressen zu fördern.

Ich finde finde diese Beschreibung fast ein wenig zu bescheiden. Sie finden in dieser umfangreichen Werkzeugkiste viele aktivierende Methoden, die Sie in den unterschiedlichsten Bereichen einsetzen können, auch im Training, im Workshop und in der Erwachsenenbildung. Es lohnt sich, im Bestand ein bisschen zu stöbern. Die reinste Fundgrube.

Jugend in Deutschland

Gestern war wieder einmal Podcast-Hören angesagt. In SWR2-Forum unterhielten sich Jeanette Piram (Leiterin der Drogenhilfe Freiburg), Harry Hochuli (Polizeioberrat, Polizeirevier Freiburg Nord) und der Suchtforscher Wolfgang Settertobulte über das Thema: Was tun gegen Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen? (mp3). Einig waren sich alle Beteiligten, dass restriktive Maßnahmen zwar kurzfristig zu einer Entspannung der Lage beitragen, langfristig jedoch keine Lösung darstellen. Meine Meinung zum Jugendschutz wurde bestätigt, das Jugendschutzgesetz ist sinnvoll, es wird nur nicht umgesetzt. Klar, da befindet sich dieses Gesetz in guter Gemeinschaft mit anderen, nur sind die Folgen hier besonders dramatisch. Es geht schließlich um unsere jungen Leute.

Einen besonders kreativen Weg haben Angestellte meiner Heimatstadt Ravensburg beschritten, wie die Tage öffentlich wurde. Sie installierten einen speziellen Piepser (”Mosquito“), der junge Leute vom Gelände des Konzerthauses vertreiben sollte: Gerät verjagt Kids mit schrillen Tönen. Meines Erachtens ist dieses Vorgehen für den Umgang mit Jugendlichen symptomatisch, für Ravensburg passt es ganz besonders. Nun bin ich mal gespannt, ob sich die Ravensburger in Leserbriefen an das Heimatblatt über dieses ungeheuerliche Vorgehen ebenso aufregen wie über den Umbau ihres heiligen Berges. Ich traue mich zu behaupten, nein. Am besten, die Jugendzeit fiele aus, und die Menschen kämen gleich mit Mitte zwanzig zur Welt.

Zeitstrahl erzeugen mit Excel

Eine Timeline oder auch ein Zeitstrahl leistet in Coaching und OE mitunter wertvolle Dienste. Dass Sie zum Erstellen eines Zeitstrahls keine besondere Software benötigen, zumindest wenn Sie Excel benutzen, zeigt Ihnen Microsoft: Create a timeline using Microsoft Office Excel. Eine gute Anleitung, die zum Nachmachen einlädt.

[via Lifehacker]

Sag ich doch…

Schlimmer als Microsoft, urteilen Kritiker.

Praktikum ist nicht gleich Praktikum

Über die Exzesse beim Praktikums(un)wesen ist in der Presse hinreichend berichtet worden. Nun muss man sicher aufpassen, dass man das Kind nicht mit dem Bade ausschüttet und alles und jeden in einem Topf wirft. Die Mehrzahl der deutschen Unternehmen sind sich sicherlich ihrer Verantwortung bewußt. Schwarze Schafe bilden nie die Mehrheit. Dennoch ist die Minderheit der Firmen, die bei Praktikanten Ausbeutung betreibt, offensichtlich groß genug, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Handlungsbedarf gesehen hat. Ob die eingeleiteten Maßnahmen dem Problem gerecht werden, ist umstritten. So betitelt Nadine Michel ihren Artikel in Spiegel-online denn auch “Beruhigungspille für die Generation Praktikum“. Wie man dem Beitrag entnehmen kann, formiert sich auch der Widerstand in Form des Vereins fairwork e.V. Der Verein ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein von Hochschulabsolventen für Hochschulabsolventen.  Er hat sich zum Ziel gesetzt, als erste Interessenvertretung von Hochschulabsolventen auf unsere Situation auf dem Arbeitsmarkt aufmerksam machen und die uns gebotenen schlechten Arbeitsbedingungen verbessern. Wenn Sie also das nächste Mal nicht wissen, wo Sie Ihre Spendenquittung herbekommen sollen, dies wäre eine sinnvolle Adresse.

Ironie der Geschichte

Vielleicht werden kommende Generationen die momentane Finanzkrise als Treppenwitz bezeichnen. Ausgerechnet zum 125. Todestag von Karl Marx droht sich ebendiese Finanzkrise zur ausgewachsenen Kapitalismuskrise auszuweiten. Die Grünen sprechen gar von einem “Bankrott des Neoliberalismus“. Nun ja, wir werden sehen. Dass wir momentan aber in interessanten Zeiten (!) leben, ist unbestritten. Die Lehren des alten Marx jedenfalls sind noch lange nicht tot, wie einige der Anhänger des entfesselten Profitstrebens uns glauben machen wollten. Warum seine Theorien brandaktuell sind, können Sie in einem Podcast der Reihe SWR2-Forum nachhören: Karl Marx,125 Jahre nach seinem Tod (mp3). Einer der Gesprächsteilnehmer, Klaus Körner, ist Herausgeber einer Marx-Biographie und eines Lesebuchs. Ich denke, ich werde mich mit dem großen Mann aus Trier die nächsten Monate wieder etwas mehr beschäftigen.

 

Was Sie die große Koalition kostet: Der Merkel-Rechner

Sie haben sich heute noch gar nicht richtig geärgert? Dann wird es höchste Zeit. Hilfe leistet Ihnen dabei der Merkel-Rechner, der vom Freiburger Forschungszentrum für Generationenverträge des Ökonomen Bernd Raffelhüschen entwickelt wurde. Hier sehen Sie schwarz auf weiß, was auf Sie zukommt. Eine nähere Beschreibung zu dem Rechner finden Sie auf der Website der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

[via Geizkragen]

CRM für Freiberufler

Kundenpflege sollte man gerade als Freiberufler ausschließlich groß buchstabieren. Ich selbst bin gerade an der Grenze, wo ich mir überlege, ob das “Management” der Kundenbeziehungen noch zu Fuß leisten kann oder ob ich bereits ein CRM-Programm zur Unterstützung heranziehen sollte. Aus diesem Grund werde ich mich demnächst einmal näher mit der Microsoft-Lösung für Outlook, dem Business Contact Manager beschäftigen. Ein Buch dazu steht schon im Regal (siehe unten).

Bootstrapper hat eine Liste mit einschlägiger Software veröffentlicht: CRM for Freelancers: 26 Tips a One-Man-shop Can Use to Make More Money. Da werde ich mich auch noch tummeln.

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