Schwarm folgt Netzwerk

Seit der Lektüre der Bücher von Gareth Morgan bin ich ein großer Fan der “Bilder des Unternehmens”. Metafern haben große Aussagekraft. Ein Unternehmer beklagte sich einmal, seine Mitarbeiter zeigten wenig Eigeninitiative und -Verantwortung. Im Laufe des Gesprächs entwickelte er sein Bild vom Unternehmen: Ein Betrieb solle funktionieren wie ein Getriebe, in dem jeder Mitarbeiter als Rädchen seinen Platz habe und zum Wohl des Ganzen funktioniere. Auf die Frage, wie er sich denn ein Getrieberädchen mit Eigeninitiative vorstelle, stutzte er und hatte sein großes Aha-Erlebnis. Wir konstruieren unsere Welten selbst, die Bilder, die wir dabei im Kopf haben, dienen als Vorlage. In diesem Zusammenhang sei auf zwei Artikel hingewiesen, die das Bild des Schwarms für das Unternehmen der Zukunft bemühen:

  1. Andreas Neef: Leben im Schwarm
  2. N.N.: Unternehmen von morgen: Nach dem Netzwerk kommt der Schwarm 

Wie sieht das Bild Ihres Unternehmens aus, jetzt und in Zukunft?

Birkenbihl trifft Lehrer

Da beschleichen mich doch klammheimlich leise Neidgefühle, ich will das gar nicht verhehlen. Werner Prüher, dessen Blog bei mir Pflichtlektüre ist, war zusammen mit Kollegen zu Besuch bei Vera F. Birkenbihl. Schön, dass er uns an diesem Besuch virtuell teilhaben lässt: Lehrer müssen Selbstversuche machen. Vor ein paar Jahren konnte ich Frau Birkenbihl live in Bregenz erleben und ich muss sagen, von den Erfahrungen, die ich während dieser Veranstaltung machen durfte, konnte ich lange zehren. Wahrhaftig eine großartige Pädagogin.

Vor einiger Zeit hatte Frau Birkenbihl eine Sendereihe im Bayerischen Rundfunk, die Sie auf DVD erwerben können: Kopfspiele.

Und hier erklärt die große Dame des Trainings Ihre KaWa-Technik…

Mitarbeiterbefragungen

Morgen fahre ich nach Nordwürttemberg, um in einem Unternehmen Nachfolgeworkhops zur Betriebsklimaanalyse zu moderieren. Dazu passt eine Studie von von Kienbaum und Hewitt, die untersucht, wie Mitarbeiterbefragungen zur Motivation beitragen können: Mitarbeiterbefragungen steigern Arbeitsmotivation. [via Streuverluste Blog]

Wenn Sie mehr über Mitarbeiterbefragungen als Instrument zur Personal- und Organisationsentwicklung erfahren wollen, sei Ihnen das Buch von Freimuth und Kiefer empfohlen.

10 große Finanzkrisen und was wir daraus (nicht) gelernt haben

Business Pundit listet zehn große Finanzkrisen auf und beschreibt, wie interveniert wurde und mit welchem Erfolg: 10 of the World’s Most Dramatic Financial Crises, and Their Lessons. Offensichtlich sind derartige Krisen so vielfältig wie die Länder, in denen sie stattfinden. Die Katastrophen reichen über Argentinien bis Schweden. Nur: Wenn, wie jetzt, die USA hustet, dann haben wir alle Grippe. Ich selber neige momentan eher zur fatalistischer Sichtweise. Die Finanzkrise kommt und geht wie der nächste Winter. Man muss halt zur richtigen Zeit die richtigen Klamotten haben.

Wie funktioniert Open Space?

Hier bekommen Sie es erklärt:

Open Space im 2. Leben

Mal eine Frage an die Experten. Weiß jemand, ob es schon einmal eine Open Space Konferenz in 2nd Life gegeben hat? Würde mich mal interessieren. Schließlich gibt es dort ja sonst auch allerhand kuriose Dinge, wie man so hört.

Demonstration für den Erhalt der Baienfurter Papierfabrik

Heute fand in Baienfurt eine Demonstration für den Erhalt der Papierfabrik statt - mit überwältigender Beteiligung. Eine Frage: Hat jemand unseren Bundestagsabgeordneten Dr. Schockenhoff irgendwo gesehen?

Grundkurs Psychologie

Psychology 101 heißt ein Kurs, in dem Sie am heimischen Rechner die Grundlagen der Psychologie erlernen können. Das ganze gliedert sich in die Kapitel:

  1. Introduction to Psychology and Research Methods
  2. Biopsychology
  3. Personality Development
  4. Learning and Behavioral Psychology
  5. Sensation and Perception
  6. Memory, Intelligence and States of Mind
  7. Motivation and Emotion
  8. Social Psychology
  9. Psychopathology
  10. Psychotherapy

Natürlich gibt es auch ein umfangreiches Literaturverzeichnis. Und die übergeordnete Website ist es allemal wert, intensiv umherzusurfen. Viel Spaß dabei.

Papier aus Kunststoff

Ein Nachschlag zum Beitrag "Wie geht es weiter mit dem Papier?" kommt von Jens Bemme. In einem Kommentar zu diesem Artikel weist er auf das Unternehmen Plastic Logic hin, die ein Gerät entwickelt, mit dem Sie Ihre Informationen bequem unter den Arm nehmen können. Momentan wird in Dresden (ja richtig gelesen: Dresden, nicht Sunnyvale) die Fertigung aufgebaut und ich bin gespannt, wann und zu welchen Bedingungen das Teil auf den Markt kommt. Tja, und nun nochmal die Frage: Wie geht es weiter mit dem Papier?

Danke Jens, für die Info. Sie ist zu wertvoll als dass sie im Kommentarorkus verschwinden sollte.

Barcamps und OpenSpace

Martin Leith veröffentlicht heute in seinem Blog interessante Gedanken zum Thema Barcamp und OpenSpace: BathCamp 08 – an excellent event. Barcamps lösen bei mir gemischte Gefühle aus. Ich habe bislang an zwei Barcamps teilgenommen und ich vermisste stets etwas die Leidenschaft, die ich von OpenSpace-Konferenzen gewohnt bin. Vielleicht fehlten dort die für mich entscheidenden Essenzen für eine spannende Großgruppenkonferenz: Leidenschaft und Leidensdruck. Ein Eindruck, den ich im Übrigen auch auf den beiden WOSonOS-Konferenzen, an denen ich teilnehmen durfte, gewonnen habe. Auch das Prozedere eines Barcamps unterscheidet sich doch in wesentlichen Punkten von einer OpenSpace-Konferenz. Siehe auch dazu einen hochinteressanten Thread auf Martins Weblog, auf dem sich allerhand illustre Leute zu diesem Thema äußern, unter anderem auch Harrison Owen.

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