Dotmocracy

Zur Entscheidungsfindung in Gruppen dient die Dotmocracy-Methode:

Dotmocracy is an established facilitation method for collecting and prioritizing ideas among a large number of people.
It is an equal opportunity & participatory group decision-making process.

Auf der einschlägigen Website finden Sie nützliche Hinweise zur Methode, sowie eine Handlungsanleitung, ein Manual und Arbeitsblätter zum Download (Registrieren erforderlich). Mein Interesse ist geweckt. Ich werde die Methode einmal ausprobieren und ggf. darüber berichten.

Methodenkoffer in allen Varianten und Größen

In meiner Weiterbildung letzte Woche habe ich einen netten Menschen kennen gelernt. Claudius Siebel ist Mitarbeiter der Stiftung “Jugend für Europa“. Klar, dass ich mich auf der Website dieser Organisation ein bisschen umgesehen habe. Und tatsächlich habe ich etwas Interessantes gefunden: Die Methodenbox Europa. Sie finden dort

verschiedene Methoden zur Umsetzung der europäischen Dimension in Jugendbegegnungen, Seminaren und Fortbildungen. Die Spannbreite reicht vom 5-minütigen Icebreaker bis hin zum mehrstündigen Simulationspiel.

Das Ganze glänzt sogar mit einer komfortablen Suchfunktion. Aber auch andere Organisationen haben schöne Seiten, z. B.

Wenn Sie noch andere Methodensammlungen kennen, dann freue ich mich über Ihren Kommentar.

Uns geht das Papier aus

Der Wandel kommt gar nicht mehr gemächlich, sondern nimmt Fahrt auf: Nur noch digital: US-Tageszeitung stellt Printausgabe ein.

(Vielleicht brauche ich für “Change” eine eigene Kategorie)

Schlamassel im Bild

Über Dan Roam und sein Buch habe ich an dieser Stelle schon geschrieben. Auf seinem Blog Digital Roam hat er Beispiele gesammelt, wie der ganze derartige Finanzschlamassel durch Visualisierungsmethoden dargestellt werden kann: Picturing the panic (several visual lessons in what went wrong with Wall Street). Den Beitrag unterteilt er in die Kapitel:

  1. The Overview
  2. It all started with sub-prime
  3. How a few bad mortgages destroyed Wall Street
  4. Why the panic isn’t stopping

Bei letzterem wollen wir nun die Hoffnung nicht ganz fahren lassen ;-).

Jim Rough in Aktion

Der Vater des Dynamic Facilitation ist auch der Vater des Wisdom Council (deusch: Rat der Weisen). Hier sehen Sie bei seiner Einführung zum Rat der Weisen in Victoria.

Bei youtube finden Sie eine ganze Reihe von Videos zu dieser und der Folgeveranstaltung. Mich würde einmal interessieren, wo die Schnittmengen dieses Verfahrens und der “Planungszelle” liegen. Vielleicht lassen sich auch beide Methoden miteinander kombinieren. Es geht um Bürgerbeteiligung, da haben uns die Amerikaner einiges voraus, viele wissen das gar nicht.

Dynamic Facilitation

Auf diesem Blog war in der letzten Woche relativ wenig zu lesen. Ich bitte dies zu entschuldigen, denn ich habe an einer Weiterbildung bei Jim Rough zu Methode “Dynamic Facilitation” teilgenommen. Der Workshop war eine Herausforderung für mich, denn einige liebgewonnene Grundannahmen zur Arbeit mit Gruppen wurden auf den Kopf gestellt. Aber nicht dennoch, sondern genau deswegen war es eine lehrreiche und anregende Woche, auch Dank der Mit-Teilnehmer. Während des Workshops habe ich eine Reihe von Notizen gemacht, die ich gerne in den nächsten Tagen mit Ihnen teilen möchte. Matthias zur Bonsen, dessen Unternehmen der Veranstalter war, hat zwei Artikel zu Dynamic Facilition geschrieben:

Wenn Sie direkt an die Quelle möchten, dann besuchen Sie doch die Website von Jim Rough. Dort finden Sie Material in Hülle und Fülle.

Ach so, das gab es auch… :cool:

Die Krise im Podcast

Momentan mag ich eigentlich nichts weiter tun als die Decke über den Kopf ziehen und zu warten, bis das Ganze vorbei ist. Nützen würde das aber auch nichts. Also bewahren wir kühlen Kopf und informieren uns anhand der vielen Podcasts, die in der letzten Zeit zum Thema veröffentlicht wurden:

Diese kleine Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr kommen die Rundfunkmacher bei der Dynamik der Ereignisse gar nicht mehr hinterher. Entschleunigung wäre vielleicht angesagt. Interessante Zeiten!

    Hochmut vor dem Fall

    Offensichtlich ist dem Chef des Münchener ifo-Instituts Hans-Werner Sinn die öffentliche Nachfrage nach seiner mehr oder weniger maßgeblichen Meinung zu Kopf gestiegen. Mit seinem abenteuerlichen Vergleich hat er sich offensichtlich völlig vergaloppiert: Sinn vergleicht Managerkritik mit Antisemitismus. Allerdings musste das auch irgendwann so kommen. Wenn man sich selbst für den Nabel der Welt hält, merkt man nicht mehr, wo die Grenzen liegen.

    Denken sichtbar gemacht

    Visible Thinking ist eine Lehr- und Lernmethode, die auf der einschlägigen Website so beschrieben wird:

    Visible Thinking is a flexible and systematic research-based approach to integrating the development of students’ thinking with content learning across subject matters. An extensive and adaptable collection of practices, Visible Thinking has a double goal: on the one hand, to cultivate students’ thinking skills and dispositions, and, on the other, to deepen content learning.

    Auf der Website wird eine Fülle von Material zur Philosophie und zur Methodik dieses Ansatzes bereitgestellt. Praxisbeispiele machen die Informationen anschaulich. Obwohl die Methode vornehmlich für Schulen gedacht ist, ist sie auch für den Weiterbildner in der Erwachsenenbildung äußerst nützlich.

    Liste der HR-Themen auf Wikipedia

    Auf der List of human resource management topics finden Sie alle Stichpunkte aus dem Personalwesen, zu denen die englischsprachige Wikipedia etwas zu sagen hat. Weiß jemand, ob es solche Listen auch für unseren Sprachkreis gibt?

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