Konstruktionsfehler
“Shit happens”, sagt der Amerikaner und manchmal kann man auch nur den Kopf schütteln. Während eines Neubaus einer Fabrikationsanlage hatten die Verantwortlichen vergessen, eine Luke im Fußboden vorzusehen, durch die man die schwere Maschinenteile wie Elektromotoren oder Pumpengehäuse mit dem Kran aus dem Keller hätte befördern können. Trotz aller Bemühungen: Manchmal passiert so etwas. Bei oddee können Sie solche Konstruktionsfehler im Bild betrachten. Auf der anderen Seite finde ich solche Mißgeschicke auch wieder tröstlich, denn sie sind menschlich. Allerdings nur, wenn Sie nicht im eigenen Projekt auftreten.
Geschrieben von Stephan um 12:11 unter Management und Führung
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29.1.2009
Essen im Flugzeug
Wenn man wie ich auch lange Strecken mit der Holzklasse fliegt, dann muss man sich schon wundern, was da so an Essen auf den (Klapp-)Tisch kommt. Meist sucht man sich die Fluggesellschaft ja nach Preis oder Flugzeiten aus, wenn Sie als weiteres Kriterium die Verpflegung hinzunehmen wollen, dann hilft Ihnen die Site AirlineMeals.net. Sie finden dort das Speisenangebot der Fluggesellschaften von A wie Aces Airlines bis Z wie Zoom Airlines mitsamt entsprechenden Abbildungen. Manches sieht durchaus appetitlich aus, bei manchen Airlines sollte man sich aber vor dem Flug satt gegessen haben. Hier das Angebot der Lufthansa auf einem Flug von Frankfurt nach Dehli.
[via Presurfer]
Geschrieben von Stephan um 17:41 unter Unterwegs
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27.1.2009
Ifo- Geschäftsklimaindex ist gestiegen
Reuters meldet einen “unerwarteten Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex”. Das wird dem Chef aber die Tränen in die Augen treiben. Er hat das betimmt drei Mal nachrechnen lassen.
Geschrieben von Stephan um 13:20 unter Allgemein
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Methoden der Partizipation
Gut, man braucht schon eine Weile, bis man Partizipation fehlerfrei aussprechen kann. Bürgerbeteiligung ist da einfacher. Der etwas sperrige Ausdruck ändert aber nichts an der Tatsache, dass eben diese Beteiligung bei uns eher unterbelichtet ist. Für alles und jeden haben wir irgendwelche Institutionen, Beteiligung wird in der Regel an Delegierte ausgelagert. Outsourcing von Einflußmöglichkeit und Entscheidungsbefugnis, lange bevor dieses Wort in Mode kam. Mittlerweile tut sich was, in Oberschwaben etwas zäh, insbesondere im Vergleich mit unserem Nachbarländle Vorarlberg. Aber die waren schon immer etwas weiter. Auf der österreichischen Website “Partizipation & Nachhaltige Entwicklung in Europa” finden Sie eine Liste ausgewählter Methoden die Sie im Bereich der Partizipation einsetzen können. Wenn Sie möchten, können Sie auch gezielt nach Gruppengröße auswählen. Praxisbeispiele runden das Angebot ab.
Geschrieben von Stephan um 10:19 unter Arbeitsmethoden, Organisationsberatung
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26.1.2009
Ein Beamter aus dem Lehrbuch?
Kürzlich (20. Januar) wurde im Fernsehen wieder einmal “Menschen bei Maischberger” ausgestrahlt. Es ging um das Thema “Steuerhinterziehung: Kavaliersdelikt oder Schwerverbrechen?” Einen der Gäste fand ich, übrigens nicht zum ersten Mal, besonders faszinierend: den Vorsitzenden der Steuergewerkschaft, Dieter Ondracek. Mir fällt niemand ein, der den Typus Staats-Diener so verkörpert wie er. Er dient dem Staat, ohne Wenn und Aber. Es heißt ja auch Staatsdiener und nicht Volks- oder Bürgerdiener. Nur: Muss man den Bürger deshalb unbedingt als Feind betrachten? An Ondracek jedenfalls scheinen alle Versuche, dem Staat und der Verwaltung ein menschliches Gesicht zu verleihen, spurlos vorüber gegangen zu sein. Zumindest war das mein Eindruck.
Geschrieben von Stephan um 20:08 unter Allgemein
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23.1.2009
Inspiration vs. Transpiration
Vom Urvater aller modernen Erfinger Thomas Alvo Edison stammt der berühmte Satz
Genius is one per cent inspiration, ninety-nine per cent perspiration.
Meiner bescheiden Lebenserfahrung zufolge scheint Edison damit Recht zu haben. Bestätigung findet das o.a. Zitat auch in einem Artikel von Nikolas Westerhoff: Kreativität ist harte Arbeit. Der Artikel beleuchtet, warum Brainstorming oft (aber nicht immer, Herr Stroebe!) ineffektiv ist, ob Kreativität meßbar ist und inwieweit man Kreativität lernen kann. Zu letzterem Punkt kommt der Beitrag zu dem wenig originellen Ergebnis, dass man aus einem Ackergaul kein Rennpferd machen kann. Eine Erkenntnis, die beileibe nicht nur auf die Kreativität beschränkt ist. Den Artikel können Sie lesen, müssen es aber nicht. Machen Sie lieber etwas Kreatives.
Geschrieben von Stephan um 7:16 unter Arbeitsmethoden
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22.1.2009
Über das Rationalisieren
Nein, ich meine hier nicht das Steigern der Effizienz in Wirtschafts- oder anderen Betrieben, sondern
kognitive Vorgänge, bei denen gemachten Erfahrungen, Erlebnissen oder Beobachtungen nachträglich (ex post) rationale Erklärungen zugeschrieben werden,
wie die allwissende Wikipedia schreibt. Man kann es auch anders ausdrücken. Beim Rationalisieren redet man sich mit vermeintlich vernünftigen Begründungen so lange besoffen, bis man selber daran glaubt. Dieses Verhalten ist vornehmlich bei Entscheidungen anzutreffen. Mein Tipp: Wenn Sie bei einer Entscheidung Bauchgrummeln verspüren, obwohl doch alle rationalen Argumente für sie sprechen, dann horchen Sie in sich hinein. Versuchen Sie zu entdecken oder zu erspüren, was an dieser Entscheidung faul sein könnte. Es könnte sich lohnen.
Vlad Dolezal hat einen längeren Artikel über das Rationalisieren geschrieben: Are You Rationalizing Your Decisions?
Geschrieben von Stephan um 7:53 unter Coaching
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21.1.2009
Neusprech in der Wirtschaft (25): Das Unwort des Jahres 2008
Ich mag so etwas ja. Wenn etwas Ausdruck des Zeitgeistes ist, dann Sprache. Auch dieses Jahr kürte eine illustre Jury wieder das Unwort des Jahres. And the winner is:
“Notleidende Banken”
Was mich erschreckt ist, dass ich auf die Unsinnigkeit der Kombination von “notleidend” und “Banken” von allein gar nicht gekommen wäre. Offensichtlich zeigt das Rauschen in den Medien um mich herum Wirkung. Die Begründung der Jury überzeugt:
Die Formulierung “notleidende Banken” stelle das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise auf den Kopf. [...] Während die Volkswirtschaften in ärgste Bedrängnis gerieten und die Steuerzahler Milliardenkredite mittragen müssten, würden die Banken mit ihrer Finanzpolitik, durch die die Krise verursacht wurde, zu Opfern stilisiert.
So ist es.
[via Tagesschau]
Geschrieben von Stephan um 21:04 unter Allgemein
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Wie Sie die Wirtschaftskrise überstehen
verrät Ihnen ein interessanter Artikel aus der WikiHow: How to Apply Lessons Learned from the Great Depression. Wie schon der Titel sagt, haben sich die Autoren die Mühe gemacht und untersucht, wie die Leute früher in einer ähnlichen Situation über die Runden gekommen sind. Da finden sich neben ganz profanen Dingen (”Quit using credit”) auch Tipps, die Thema für einen Philosophenstammtisch sein könnten. Anstatt Artikel von oder über Hans-Werner Sinn zu lesen, führen Sie sich lieber diesen Beitrag zu Gemüte. Er hat neben dem Nutzwert auch etwas Tröstliches. Hans-Werner Sinn hat beides nicht.
Geschrieben von Stephan um 7:20 unter Allgemein
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