Fibre Space vs. Cyber Space

Ein Blog, das bei mir einen festen Platz auf der Blogroll hat, ist das von Thomas Knüwer “Indiskretion Ehrensache“. Mit großem Interesse verfolge ich, wie er die Veränderungen in seiner Zunft der Journalisten kritisch begleitet. Offensichtlich fällt es vielen Journalisten schwer, sich mit den Realitäten der neuen Medien abzufinden, von konstruktivem Umgang mit ihnen ganz zu schweigen. Der Informationsträger bei Printmedien ist in erster Linie Papier. Da liegt die Frage auf der Hand: Wie stehen eigentlich die Papierhersteller zu diesen Veränderungen in der Medienlandschaft? Schließlich sind sie unmittelbar davon betroffen und ohne Zweifel kriselt es im Printbereich.

Der Verein der Zellstoff- und Papierchemiker und -Ingenieure e.V. (Zellcheming) veranstaltet jedes Jahr in Wiesbaden eine Tagung, die vornehmlich technisch ausgerichtet ist. Von Dienstag bis Donnerstag dieser Woche treffen sich die Experten, für mich wird der Mittwoch spannend. Am Vormittag gibt es einen Festvortrag von Prof. Bolz aus Berlin: “Die Zukunft der Massenmedien in den Zeiten des Internets.” (Ich hoffe, ich habe den richtigen Link recherchiert). In die Vollen geht es dann am Nachmittag. Es gibt eine Vortragsreihe “Fibre Space vs. Cyber Space - Printmedien in der Gesellschaft von morgen”. Die einzelnen Referate:

  • Fibre Space vs. Cyber Space? Zwei Standpunkte zur künftigen Medienentwicklung (E. Wessling)
  • Print auf dem Prüfstand – Zu aktuellen Entwicklungen auf dem Medienmarkt (C. Knoblauch)
  • Papier??? Papier!!! (E. Beuleke)
  • Ist Papier innovativ? (S. Schabel, P.W. Rizzi, F. Miletzky, H. Großmann)
  • Druckprodukte und Digimedien – Synthese und Ausblick (A. Helbling)

Wenn Sie möchten, können Sie die Kurzfassung der Vorträge schon jetzt einsehen, in der entsprechenden pdf-Datei ab Seite 56. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.

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