Das papierlose Büro - jetzt?

Wenn ich mit ehemaligen Berufskollegen die Zukunft der Papierherstellung diskutiere, legen die Beteiligten in der Regel die Stirn in Falten. Die Zukunft sieht düster aus. Oft kommt dann der Hinweis, dass ja früher auch schon mal das papierlose Büro propagiert wurde und bis heute nicht gekommen sei. Im Gegenteil, noch nie sei der Papierverbrauch im Büro größer gewesen als jetzt. Das scheint nicht einmal unlogisch, denn das Lesen der vielen pdf-Dateien am Bildschirm wirkt schnell ermüdend, der Ausdruck auf Papier schont die Augen. Hier ein paar Artikel zum Thema, über die ich mehr oder weniger im Internet gestolpert bin:

Wie man es dreht und wendet, die Papierindustrie steht zumindest was Druckpapiere angeht, vor gewaltigen Herausforderungen. Im Büro braucht man keine gestrichenenen High-Tech-Papiere, von Ausnahmen abgesehen. Wohin also mit den Mengen?

Ein Kommentar zu “Das papierlose Büro - jetzt?”

  1. Dezember 18th, 2008 | 11:51

    Den gestiegenen Papierverbrauch kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, allerdings hat sich (bei mir) der Einsatzzweck von Papier grundlegend geändert: während ich früher das gedruckte Papier irgendwann abgelegt habe, bevorzuge ich heute digitale Archivierung, aber wenn es ums Lesen oder Arbeiten geht ist dann ein schneller Ausdruck gerne willkommen. Ist dann die Arbeit abgeschlossen, wandert dieser in die Papiertonne. Wird das Dokument später noch einmal gebraucht, wird es im Zweifelsfall wieder ausgedruckt und … wieder weggeschmiessen, und so weiter. Papier ist nur mehr ein Verbrauchsmaterial, aber kein Informationsträger.

    Gruß
    Bernhard Schloß

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