5.7.2005
Der Beamer und die Geschichte vom Pawlow’schen Hund
Stephanie Dann spricht heute in Ihrem Burnout Blog von der hypnotisierenden Wirkung von PowerPoint-Präsentationen. Das mit der hypnotisierenden Wirkung kann ich bestätigen, jedoch tritt diese nicht erst mit dem Beamer, sondern bereits in früheren Jahren im Zusammenhang mit dem Overhead-Projektor auf. Wissenschaftlich behandelt wurde ein derartiger Effekt erstmals von dem russischen Biologen Iwan Petrowitsch Pawlow anhand des berühmten Pawlowschen Hundes. Zitat aus der Wikipedia: “In diesem Zusammenhang stellte Pawlow fest, dass die Speichelsekretion eines Hundes nicht erst mit dem Fressvorgang beginnt, sondern bereits beim Anblick der Nahrung. Auch ein anderer Reiz, zum Beispiel ein Klingelton, kann die Sekretion von Speichel und anderen Verdauungssäften auslösen, wenn er regelmäßig der Fütterung vorausgeht. Pawlow erklärte das Geschehen durch das mehrmalige Zusammentreffen des Reizes und dem anschließenden Fressvorgang. Irgendwann reicht dann bereits der Reiz aus, um die Speichelsekretion auszulösen. Pawlow bezeichnet dies als konditionierten Reflex.” Genauso ist das mit den Folien und PowerPoint: Diese Medien verbinden viele Menschen derartig mit Langeweile, dass sie sofort einschlafen, sobald jemand das Zimmer abdunkelt und den Projektor einschaltet. Konditionierung eben.
Geschrieben von Stephan um 19:47 unter Arbeitsmethoden
[...]
Aufklärung zu meinem Beitrag Powerpoint-Fiasko…: Dr. Stephan List über Overhead-Projektoren, speichelnde Hunde, Langeweile und Powerpoint. Köstlich! [...]
Na ich glaub da kann man auch eine Ausnahme machen. Und zwar dann, wenn die ganze Technik als Heimkino eingesetzt wird
(bsp. http://www.screens4all.eu) und man sich die Film dann auf großer Leinwand wie im Kino ansehen kann. Noch ein bissel Popcorn und schon ist das Feeling perfekt.
hallo
[...] einiger Zeit habe ich in “Interessante Zeiten” einmal den Beamer mit dem Pawlow’schen Hund verglichen. Tatsächlich reicht mitunter [...]